An seiner blauen Grundfarbe mit den schwarzen Flecken und den langen Fühlern ist der Alpenbock leicht zu erkennen. Er zählt zu den größten und schönsten Käfern in den Alpen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1083003_image" /></div> <BR /><BR />Seine Anwesenheit sagt viel über den Gesundheitszustand der Wälder aus, heißt es in einer Aussendung der Eurac: Die Larven des Alpenbocks ernähren sich von verrottenden Bäumen, daher kommen sie in alten Wäldern vor, die alten Bäume als auch jüngeren Pflanzen Platz bieten. Wegen seiner wichtigen ökologischen Rolle ist der Alpenbock streng geschützt. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1083006_image" /></div> <BR /><BR />Die Sichtung des Käfers wurde schon vor einiger Zeit gemeldet, aber nie verifiziert. Nun hat ein Eurac-Team sein Vorkommen bestätigt: Bei einer gezielten Suche mit dem Experten Georg von Mörl wurde der Alpenbock gefunden. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1083009_image" /></div> <BR /><BR />Die Wiederentdeckung des Käfers bestätige den hohen Schutzwert der Mendelwälder, insbesondere der alten Buchenwälder, heißt es in der Aussendung. Im Rahmen des Projekts „SpeciesMonitoring“, das vom Amt für Natur finanziert und koordiniert wird, sind Experten des Landes und der Eurac regelmäßig unterwegs, um geschützte Arten zu beobachten. Die Ergebnisse fließen in die Daten des Biodiversitätsmonitorings Südtirol ein. <h3> In Brixen gefunden: Geschützter Eremit</h3><BR /><div class="img-embed"><embed id="1083012_image" /></div> <BR /><BR />Im gleichen Zeitraum waren die Fachleute auf der Suche nach einem weiteren geschützten Totholzkäfer: den Eremiten oder Juchtenkäfer (Osmoderma eremita). Sie entdeckten ihn in der Nähe von Brixen in einem Kastanienhain. Diese Entdeckung unterstreiche die Bedeutung von extensiven landwirtschaftlichen Flächen wie etwa Streuobstwiesen oder eben Kastanienhaine)für die Erhaltung der Biodiversität, so die Wissenschaftler.