„Erst kürzlich hat sich Landeshauptmann Arno Kompatscher als ,Retter‘ des Namens Antholz auf der offiziellen Webseite der Olympischen Winterspiele 2026 präsentiert. Die Realität vor Ort zeigt nun jedoch ein anderes Bild“, kritisiert der Schützenbund. Zwar wurde im Olympia-Werbeauftritt inzwischen eine teilweise Korrektur vorgenommen, doch die aktuelle Beschilderung im Stadion selbst zeige deutlich, dass das Problem keineswegs gelöst sei. <BR /><BR />„Wer sich in Bozen medienwirksam als Verteidiger unserer Ortsnamen inszeniert, sollte zuerst vor der eigenen Haustür Ordnung schaffen“, ärgert sich Landeskommandant des Schützenbunds Christoph Schmid. Das Verschwinden des deutschen Namens sei gerade in Antholz, einem der international sichtbarsten Austragungsorte Südtirols, „völlig inakzeptabel“.<h3> Schützenbund spricht von politischem Versagen</h3>„Es genügt nicht, in Presseaussendungen den Schutz der Ortsnamen zu verkünden, wenn gleichzeitig im eigenen Land Fakten geschaffen werden, die genau das Gegenteil bewirken“, kritisiert Schmid. Wenn Antholz selbst bei den Olympischen Spielen in Antholz verschwindet, dann sei das kein Versehen mehr, sondern ein politisches Versagen. <BR /><BR />„Der Schutz unserer Sprache und unserer Ortsnamen darf kein PR-Projekt sein, sondern muss im Alltag sichtbar werden – auf Schildern, in Stadien und im öffentlichen Raum“, schließt der Schützenbund.