Donnerstag, 02. August 2018

Dolomites UNESCO Geotrail: 176 Kilometer Geschichte

176 Kilometer lang ist der Dolomites UNESCO Geotrail, der über bestehende Wege vom Bletterbach in Aldein nach Sexten im Pustertal führt. Die zehn Etappen des Wanderwegs sind durch einen roten Faden miteinander verbunden, an jeder Etappe gibt es Wissenswertes über die geologische Geschichte der Dolomiten zu erfahren.

Foto: Roman Clara
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Foto: Roman Clara

Am Donnerstag wurde der Trail am Col Raiser in Wolkenstein, wo der Weg in der Nähe vorbeiführt, vorgestellt.

„19 geologische Höhepunkte, wie die Perlen einer Kette aufgereiht, bringen dem Wanderer, aber auch dem Leser die geologische Geschichte des Dolomitengebiets näher und lassen sie verstehen, warum die Dolomiten zum Welterbe gehören“, sagte der Direktor im Landesamt für Geologie und Baustoffprüfung Volkmar Mair.

Start am Bletterbach

Startpunkt für den Geotrail ist der Bletterbach in Aldein. Von dort führt der Weg auf einer 176 Kilometer langen Strecke auf bestehenden Wegen bis nach Sexten. Die Trekkingroute ist im kürzlich im Tappeiner-Verlag erschienenen Taschenbuch abgebildet und beschrieben. Dieser im Buchhandel und in den Tourismusbüros der UNESCO Gebiete erhältliche Wanderführer mit Bilder zur Route und Erklärungen zur Geologie der Dolomiten enthält eine Panoramakarte des gesamten Geotrails, Höhenprofile und Kartenauszüge im Maßstab 1:25.000 der einzelnen Etappen.

Die Besonderheit des Dolomites UNESCO Geotrails besteht darin, dass die einzelnen Etappen durch einen roten Faden miteinander verbunden sind, der im Titel jeder Etappe angekündigt und im geologischen Thema der Etappe erläutert wird. Dabei wurden für jede Etappe zwei Punkte ausgewählt, die für die geologische Geschichte der Dolomiten besonders interessant oder bedeutsam sind.

Für jeden Haltepunkt, also Geostop, im Führer gibt es eine einfache Beschreibung mit Fotos und erklärenden Skizzen. So soll der Wanderer mit den geologischen Besonderheiten entlang der Route vertraut gemacht und zur Erforschung der faszinierenden Geschichte der Dolomiten ermuntert werden.

Der Führer ist aus einer Zusammenarbeit zwischen dem Landesamt für Naturparke und dem Landesamt für Geologie und Baustoffprüfung, dem Tappeiner Verlag, der IDM Südtirol und den Tourismusorganisationen des Südtiroler Dolomitengebietes entstanden.

lpa

stol