Donnerstag, 08. Oktober 2020

Dolomiti Superski: Skigebiete öffnen – unter strengen Sicherheitsauflagen

Ende November öffnen die ersten Skigebiete in den Dolomiten. In Corona-Zeiten ist jedoch einiges anders als sonst.

Der Skiverbund Dolomiti Superski freut sich auf die neue Winter-Saison.
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Der Skiverbund Dolomiti Superski freut sich auf die neue Winter-Saison. - Foto: © www.wisthaler.com - Harald Wisth
Für Samstag 28. November ist die Öffnung von Aufstiegsanlagen und Pisten in der ersten Gruppe von Skigebieten in den Dolomiten (Cortina d’Ampezzo, Kronplatz, Carezza, 3 Zinnen Dolomiten, Val di Fiemme/Obereggen, San Martino di Castrozza/Rollepass und Civetta) vorgesehen.

In einer Presseaussendung teilt der Skiverbund Dolomiti Superski die wichtigsten Neuheiten in Corona-Zeiten mit.

Im Hinblick auf die bevorstehende Wintersaison habe Dolomiti Superski intensiv an einer Reihe von Zusatzmaßnahmen gearbeitet, die die höchstmögliche Sicherheit der Gäste auf den Pisten der Dolomiten gewährleisten sollen - bei absoluter Beachtung der Verhaltensregeln.

Aufstiegsanlagen

Die Richtlinien, die den Betrieb der Aufstiegsanlagen regeln, fallen in die Kompetenz der staatlichen, regionalen oder – im Falle von Autonomen Provinzen – der Landesbehörden.

Diese Institutionen werden gegebenenfalls Bestimmungen zu eventuellen Zugangsmodalitäten, Anwendung von persönlichen Schutzmaßnahmen, Abstandsregeln, Desinfektion der Anlagen, und dergleichen erlassen, die Skibetreiber werden diese entsprechend umsetzen und die Gäste darüber informieren.

Saisonskipässe: Garantiesystem erarbeitet

Seit dem Lockdown haben das Skikarussell und seine einzelnen Skigebiete den letztjährigen Haltern von Saisonskipässen entsprechende Maßnahmen angeboten, als Ausgleich für die abrupt beendete Wintersaison 2019-20.

Für die kommende Wintersaison hat Dolomiti Superski nun ein Garantiesystem vorbereitet, „das bei voller Transparenz diejenigen schützt, die sich erneut für den Kauf eines Saisonskipasses oder einer Mehrtageskarte entscheiden“, heißt es in der Presseaussendung.

Wer sich erneut für den Kauf eines Saisonskipasses von Dolomiti Superski entscheidet, kann vom Vertrag zurücktreten, falls die Aufstiegsanlagen für mindestens 14 aufeinanderfolgende Tage geschlossen werden sollten, sowohl in der gesamten Skiregion, als auch in einem einzelnen der 12 Skigebiete, in diesem Fall wenn der Kunde in einer der entsprechenden Gemeinden ansässig ist oder dort den Urlaub verbringt.

Innerhalb 30 Tagen ab Inkrafttreten des Lockdowns kann der Kunde ein Rücktrittsrecht geltend machen, sofern er noch keine 40 Skitage erreicht hat, mittels Ausfüllens eines Online-Formulars.

Die Rückerstattung wird eingeleitet und der Skipass sofort deaktiviert. Alternativ kann der Kunde seinen Skipass aktiv behalten und so bis zum Saisonende in den offenen Skigebieten weiter Ski fahren. In diesem Fall gibt es keine Rückerstattung.

Rückerstattung: 15-Tage-Intervall


Ab 15. Dezember und dann im 15-Tage-Intervall bis zum letztmöglichen Termin am 1. April 2021 wird die Höhe der Rückerstattung von Saisonskipässen von Dolomiti Superski im Verhältnis zur Restdauer der Saison angepasst.

Beispiel: Bei einem Lockdown innerhalb 15. Dezember inbegriffen erfolgt eine Rückerstattung von 85 Prozent des vom Kunden gezahlten Skipasspreises. Die nächste Anpassung erfolgt am 31. Dezember, sodass ab 1. Januar die Rückerstattung 70 Prozent beträgt. Ab Anfang April gibt es keine Rückerstattung mehr.

Ein ähnliches Rücktrittsrecht wird auch den Haltern von Mehrtagespässen von Dolomiti Superski zuerkannt.

Ausweitung des Online Shops

Der Zugang zu den Liften und Pisten soll für die Gäste so direkt und bequem wie möglich gestaltet werden.

Aus diesem Grund wurde der Online Shop auf der Internetseite dolomitisuperski.com neu gestaltet und die Möglichkeit geschaffen, fast alle Skipassarten online kaufen zu können, um Warteschlangen an den Kassen und somit Menschenansammlungen bestmöglich zu vermeiden.

Besucherfrequenz an den Liften in der App


Sowohl in der neuen App von Dolomiti Superski als auch auf der 3D-Skikarte auf der Internetseite findet der Gast die innovative Skiers Map, welche die Besucherfrequenz an den Liften anzeigt.

Das Tool misst den Auslastungs-Prozentsatz des Liftes in der Zeit, sodass der User die Wartezeiten einschätzen und die beste Zeit für die Liftbenutzung wählen kann. Warteschlangen und Menschenansammlungen können somit leichter vermieden werden.

Regelung der Wartezeiten an den Liften

Auch die Regelungen während der Wartezeit an den Liftstationen fallen in die Kompetenz der zuständigen Behörden. „In jedem Fall sensibilisiert Dolomiti Superski seine Mitgliedsgesellschaften, damit diese von sich aus, geeignete Maßnahmen ergreifen, um die Einhaltung der Abstandsregeln zu garantieren, wo dies möglich ist und gegebenenfalls das Tragen der Schutzmaske fördern“, so der Skiverbund.


stol

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