Die Ermittler gehen davon aus, dass die beiden Kinder auf einer Luftmatratze spielten, diese von der Strömung abgetrieben wurde und kenterte. Der fünfjährige Junge und seine zehnjährige Schwester fielen ins Wasser. Der Vater sprang ihnen sofort nach, geriet jedoch selbst in Not und ging unter. Nach Angaben der Ermittler konnte er möglicherweise nicht schwimmen oder geriet in Panik. <BR /><BR />Die beiden Kinder erreichten das Ufer schließlich aus eigener Kraft. Der Junge musste nach seiner Rettung medizinisch versorgt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Udine gebracht werden. Er ist inzwischen außer Lebensgefahr. Die Mutter erlitt einen Schock und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. <BR /><BR />Einsatzkräfte suchten anschließend mit Booten, Tauchern und Hubschraubern nach dem Vermissten. Der Leichnam des Mannes wurde später unweit der Unglücksstelle aus dem Fluss geborgen. Der aus Aserbaidschan stammende Mann lebte mit seiner Familie in Pontebba und arbeitete dort als Maurer. Die Familie war Anfang 2026 nach Italien gekommen und hatte Asyl beantragt.<h3> Bibione: 76-jähriger Slowake bricht im Wasser zusammen und stirbt </h3>Ein weiterer tödlicher Fall wurde an der Adria gemeldet. Ein 76 Jahre alter Tourist aus der Slowakei ist am Strand des Badeorts Bibione an der italienischen Adria gestorben. Der Mann brach am Samstag gegen Mittag im Wasser zusammen und starb noch am Unglücksort. Seine Ehefrau erlitt den Angaben zufolge kurz darauf vermutlich unter dem Eindruck des Todes ihres Mannes einen Herzstillstand. Auch ein weiterer Angehöriger, der mit dem Paar Urlaub machte, musste wegen eines Herzstillstands medizinisch versorgt werden. <BR /><BR />Rettungsschwimmer, Notärzte und die örtliche Polizei waren im Einsatz. Ein Rettungshubschrauber brachte die Ehefrau des Verstorbenen in kritischem Zustand in ein Krankenhaus in Treviso, der Verwandte kam zur Behandlung in ein Krankenhaus in Mestre.<BR /><BR />Insgesamt sind in Italien in den Jahren 2024 und 2025 604 Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Das geht aus einem Bericht des italienischen Verbandes der Ertrinkungsprävention hervor. Ein großer Teil der Badeunfälle ereignete sich an frei zugänglichen Stränden ohne Aufsicht von Rettungsschwimmern. Fast jede dritte verunglückte Person war über 65 Jahre alt, während rund 23 Prozent Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene bis 24 Jahre waren. In Schwimmbädern kamen innerhalb von zwei Jahren 37 Menschen ums Leben. Die Mehrheit der Opfer waren Kinder und Jugendliche.