Eine groß angelegte Durchsuchung von Wohnungen in der Nähe des Ex-Hotels, in dem die Familie wohnt, brachte kein Ergebnis. <BR /><BR />Die Ermittler im Fall der in Florenz verschwundenen 5-jähigen Kataleya Mia Alvarez gehen laut Medienberichten neuen Spuren nach. Demnach soll u.a. ein 3 Jahre altes Kind beobachtet haben, wie ein Mann am Samstagnachmittag die weinende Kataleya weggetragen hat. Das Kind soll dies ihrem Vater erzählt haben, der schließlich Polizei und Staatsanwaltschaft darüber informierte. <BR /><BR />Indes haben die Ermittler gestern ein Bild veröffentlicht das aus einer Videoaufnahme am Ex-Hotel stammt, in dem auch Kataleyas Familie lebt. Darin ist das Mädchen um 15.01 Uhr unweit eines Nebenausganges des Gebäudes zu sehen. Kurz zuvor hatte sich das Kind, das danach verschwand, von ihrem Bruder (8) getrennt. <h3> Gab es ein Versteck?</h3>Den Medienberichten zufolge schließen die Ermittler nicht aus, dass es in der Nähe des Ex-Hotels ein Versteck gab, in dem Kataleya kurz untergebracht worden sein könnte. Bei umfangreichen Durchsuchungen in der Umgebung des aufgelassenen Hotels wurden aber keine konkreten Hinweise darauf gefunden. <BR /><BR /> Die Ermittler konzentrieren sich derzeit auf die Hypothese, dass Kataleya zu Erpressungszwecken entführt worden sei. Verdächtigt werden Bewohner des Ex-Hotels. Indes wurde gestern der Vater von Kataleya vorerst aus dem Gefängnis entlassen, um bei seiner Familie sein zu können. Er verbüßt eine Haftstrafe u.a. wegen Diebstahl. <BR /><BR />Der Hintergrund der Entführung könnte – laut den Ermittlern – ein Krieg zwischen rivalisierenden Gruppen um die Zimmer im besetzten Astor-Hotel sein. Der Krieg soll zwischen 3 Gruppierungen stattfinden, 2 peruanischen und einer rumänischen Familie. In der Auseinandersetzung geht es um das Geld, das für die Unterbringung im Hotel gezahlt wird, die Rede ist von 800 bis 1500 Euro.