Bei den Jugendlichen handelt es sich um den Anführer der Gruppe, die Mitte April eine Touristen schwer verletzt und andere Jugendliche in der Stadt verprügelt haben, sowie um zwei Minderjährige, die Schüler terrorisiert haben. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/aggressive-jugendbande-in-meran-sie-terrorisieren-menschen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(STOL hat berichtet)</a><BR /><BR /> <video-jw video-id="tmvtTmpj"></video-jw> <BR /><BR />„Es ist nicht so, dass es bei der mündlichen Verwarnung seitens von Quästor Giuseppe Ferrari geblieben wäre. Was natürlich auch sehr nötig ist, damit die Eltern wissen, was ihre Kinder tun. Auch das Jugendgericht ist aktiv geworden und hat mit Entschiedenheit drastische Maßnahmen gesetzt, indem drei Jugendliche nun aus ihrem Meraner Umfeld herausgenommen und in Jugendeinrichtungen außer Landes gebracht wurden, weil unsere offensichtlich zu liberal sind und es sich um problematische Jugendliche handelt, die ausbüchsen würden“, sagt Bürgermeisterin Zeller. <BR /><BR />In diesen Einrichtungen müssten Jugendliche um Erlaubnis fragen, damit sie diese verlassen dürften usw. „Da wird nicht gescherzt. Diese Maßnahme zeigt, dass solch problematisches Verhalten von Minderjährigen Folgen hat“, betonte Zeller.<BR /><BR />Was sie auch hervorhebt, ist, dass Sicherheitskräfte und Sozialdienste die Jugendlichen und deren Situation alle kennen. „Es ist traurig, dass solche Maßnahmen getroffen werden müssen, aber ich hoffe, dass sie auch abschreckend wirken“, sagt Zeller. Bei den drei Minderjährigen soll es sich um den Kopf der gewalttätigen Fünfer-Gruppe handeln sowie um zwei Minderjährige, die Schüler schikaniert haben. Sollten diese Maßnahmen nicht greifen, würden sich die Türen des Jugendgefängnisses öffnen.