Im ersten Fall handelte es sich um einen albanischen Staatsbürger, der in der Bozner Justizvollzugsanstalt einsaß. Gegen ihn wurde die Ausweisung als alternative Maßnahme zur Haft verhängt. Für den Mann bedeutet das: Er darf zehn Jahre lang nicht nach Italien einreisen, andernfalls droht ihm die sofortige Festnahme.<BR /><BR />Der Mann war zuvor wegen zahlreicher Wohnungseinbrüche in Südtirol festgenommen worden und ist bereits mehrfach vorbestraft. Am frühen Morgen wurde er aus dem Gefängnis abgeholt und anschließend von zwei Beamten zum Flughafen Mailand-Malpensa begleitet. Von dort wurde er unter Aufsicht in einen Flug nach Tirana gesetzt.<h3> Einbruchsversuch in Bozen: Zwei Männer festgenommen</h3>Die beiden weiteren Ausweisungsverfügungen betreffen einen libyschen und einen tunesischen Staatsbürger. Sie sollen in der Nacht auf Mittwoch versucht haben, mit einer Spitzhacke in ein Wohnhaus in der Bozner Positano-Straße einzudringen.<BR /><BR />Ein Bürger hatte die Polizei alarmiert. Streifenbeamte waren rasch vor Ort und stellten die beiden mutmaßlichen Einbrecher nur wenige Meter vom Gebäude entfernt. Die Männer versuchten noch zu fliehen und das Werkzeug wegzuwerfen, wurden jedoch sofort gestoppt und zur Quästur gebracht.<h3> Beide Männer hielten sich illegal in Italien auf </h3>Bei der Überprüfung ihrer Fingerabdrücke stellten die Ordnungskräfte fest, dass sich beide Männer illegal im Staatsgebiet aufhielten. Zusätzlich wurden sie wegen des unerlaubten Besitzes eines Einbruchswerkzeugs angezeigt. <BR /><BR />Quästor Ferrari ordnete daraufhin ihre umgehende Ausweisung an. Einer der beiden wurde in das Abschiebezentrum von Turin, der andere in jenes von Görz gebracht.<h3> „Wer Regeln missachtet, darf nicht hier leben“</h3>Der Bozner Quästor Giuseppe Ferrari findet klare Worte für diesen Einsatz:<BR /><BR />„Die Maßnahmen, die in den vergangenen Stunden umgesetzt wurden, sind ein wichtiger Schritt im fortlaufenden Einsatz zur Prävention und Bekämpfung von Eigentumsdelikten. Die Kontrollen und Ermittlungen der Staatspolizei haben dazu geführt, dass drei ausländische Staatsbürger, die als sozial gefährlich eingestuft wurden und sich in klar sicherheitsgefährdendem Verhalten betätigt haben, Bozen verlassen mussten.<BR /><BR />Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie ihrer Wohnungen hat für uns oberste Priorität. Die Ausweisung von Personen, die durch ihr Verhalten die Ruhe und Sicherheit unserer Gemeinschaft gefährden, ist ein deutliches Signal: Wer Regeln missachtet und die Sicherheit der Anwohner untergräbt, kann nicht in unserem Gebiet bleiben.<BR /><BR />Mein Dank gilt allen Beamtinnen und Beamten der Staatspolizei, die täglich mit großem Einsatz dazu beigetragen haben, dass diese Maßnahmen verhängt werden konnten. Wir werden weiterhin entschlossen und in enger Zusammenarbeit mit den anderen Polizeikräften daran arbeiten, Wohnungseinbrüche und jede andere Form der Kriminalität zu verhindern – damit die Menschen sich in ihrem Alltag sicher fühlen können.“