Bei den Verstorbenen handelt es sich nach bisherigen Informationen um einen 17-jährigen Burschen, eine junge Frau sowie eine weitere Person, deren Identität zunächst noch nicht offiziell bestätigt wurde.<BR /><BR />Nach Angaben der Rettungskräfte befanden sich insgesamt neun Personen in dem Wagen. Als die Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, lag das Fahrzeug teilweise im Wasser des Kanals. Feuerwehr, Notärzte und Polizeikräfte leiteten umgehend eine großangelegte Rettungsaktion ein. <BR /><BR />Auch Spezialkräfte der Feuerwehr sowie ein Rettungshubschrauber kamen zum Einsatz.<h3> Sieben Insassen aus Kanal geborgen</h3>In einer ersten Phase konnten sieben Insassen aus dem Fahrzeug beziehungsweise aus dem Wasser geborgen werden. Für einen Jugendlichen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sechs weitere junge Menschen wurden verletzt und nach einer medizinischen Erstversorgung in Krankenhäuser gebracht. Sie erlitten nach Angaben des regionalen Rettungsdienstes Areu überwiegend Mehrfachverletzungen und wurden in gelbem Dringlichkeitscode in das Mailänder Krankenhaus Niguarda eingeliefert.<BR /><BR />Während der anschließenden Bergungs- und Sucharbeiten entdeckten Feuerwehrtaucher im Fahrzeug die Leichen zweier weiterer Insassen, die zunächst als vermisst galten. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer auf drei.<h3> Schwierige Fahrzeugbergung</h3>Die Bergung des Fahrzeugs gestaltete sich schwierig. Die Feuerwehr setzte mehrere Einsatzfahrzeuge und Spezialgeräte ein, um das Auto aus dem Kanal zu ziehen und die Unfallstelle zu sichern. Zahlreiche <BR />Rettungswagen waren vor Ort. Die genaue Ursache des Unglücks war <BR />zunächst unklar. Die Ermittlungen wurden von den zuständigen Behörden aufgenommen. Dabei soll unter anderem geklärt werden, weshalb das Fahrzeug die Kontrolle verlor und in den Kanal stürzte. Gegen den Fahrer des Wagens, einen 19-jährigen Italiener, wird inzwischen wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung im Straßenverkehr unter erschwerenden Umständen ermittelt. Er soll bei einem Alkoholtest positiv getestet worden sein.<BR /><BR />Der tragische Unfall erschütterte die Gemeinde Senago. Die Opfer und Verletzten stammen aus dem Großraum Mailand. Die Behörden versuchen nun, den Ablauf der dramatischen Minuten vor dem Absturz des Fahrzeugs in den Kanal zu rekonstruieren.