Donnerstag, 15. Oktober 2015

Drei Tote bei Unwetter in Mittelitalien

Bei heftigen Unwettern in Italien sind am Mittwoch drei Menschen ums Leben gekommen.

Bei den Unwettern in Mittelitalien sind drei Menschen gestorben.
Bei den Unwettern in Mittelitalien sind drei Menschen gestorben. - Foto: © LaPresse

Am schlimmsten betroffen von den heftigen Regenfällen waren die mittelitalienischen Regionen Latium und Abruzzen, wo zahlreiche Häuser überschwemmt wurden, wie italienische Medien am Mittwochabend berichteten. 

Bei Rom trat ein Fluss über die Ufer, Menschen retteten sich auf die Dächer ihrer Häuser.

In der Provinz Frosinone im Latium wurde ein 40-jähriger Mann getötet, als sein Auto wegen des Unwetters in einen Graben stürzte. In der Provinz L ´Aquila in den Abruzzen wurde eine 51-jährige Frau von einer einstürzenden Mauer erdrückt. Ein Mann wurde in seinem überschwemmten Keller vom Blitz getroffen. Mehr als hundert Menschen mussten aus ihren Häusern evakuiert werden.

In der Stadt Tivoli rund 30 Kilometer östlich von Rom trat der Fluss Aniene über die Ufer. Zahlreiche Menschen flüchteten sich angesichts der verheerenden Überschwemmungen auf ihre Häuserdächer. Häuser und Keller wurden überschwemmt, geparkte Autos wurden laut Medienberichten von den Wassermassen weggeschwemmt.

Ein Erdrutsch auf Bahngleisen in der Region unterbrach den Zugverkehr. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz.

Schäden verursachte das Unwetter auch weiter nördlich in der Toskana. Heftige Regenfälle sorgten für Überschwemmungen im Zentrum von Pisa. Auch Sizilien war von den Unwetter betroffen, in Teilen der Insel bleiben die Schulen deshalb am Donnerstag geschlossen.

Im Lauf des Tages werden erneut Regenfälle und Gewitter in großen Teilen Italiens erwartet.

apa

stol