Die Lega Nord und die BürgerUnion hatten eine Beendigung des Bärenansiedlungsprogramms gefordert. Der Antrag wurde mit fünf Ja-, 18 Nein-Stimmen und sieben Enthaltungen abgelehnt.Die Bären sollten in geeignetere Gebiete übersiedelt werden, forderte Elena Artioli (Lega Nord) am Mittwoch im Landtag. „Alpenromantik ist hier fehl am Platz“, meinte Andreas Pöder (BürgerUnion). Das Bärenprogramm sei eine Bedrohung für die Berglandwirtschaft, wenn die Bauern Angst hätten, ihr Vieh auf die Weide zu lassen. Ein „Bärenmanagement“Laut Durnwalder gebe es kein Bärenansiedlungsprogramm für Südtirol. Er habe Verständnis für die Ängste der Bevölkerung. „Aber eine Ausrottung der Bären im Alpenraum würde auch keine Zustimmung finden.“Man müsse gemeinsam mit dem Trentino eine Lösung finden, so Durnwalder.Dazu habe man ein „Bärenmanagement“ ins Leben gerufen: Die Bären würden mit Sender ausgestattet, damit man wisse, wo sie sich aufhielten. Außerdem habe man sich darauf geeinigt, eine gewisse Anzahl an Tieren auszusiedeln. „Südtirol arbeitet mit Nordtirol und Graubünden in dieser Angelegenheit zusammen“, erklärte der Landeshauptmann.stol