Wie die Wirtschaftszeitung „Nikkei“ am Montag berichtete, stellten 74 Prozent der Befragten der Regierung ein schlechtes Zeugnis beim Krisenmanagement aus, im April waren es 70 Prozent gewesen.Befragt wurden Menschen in ganz Japan. Die am schwersten von den Naturkatastrophen und den Unfällen in dem Atomkraftwerk Mitte März betroffenen Gebiete wurden aber ausgeklammert. Insgesamt lag die Unterstützung der Japaner für ihre Regierung laut „Nikkei“ bei 28 Prozent, nach 27 Prozent im April.Der Kraftwerksbetreiber Tepco hatte Mitte April erklärt, die Lage in Fukushima bis spätestens Ende des Jahres stabilisieren zu wollen. Die Nachrichtenagentur Kyodo zitierte am Montag jedoch einen Tepco-Vertreter mit den Worten, dass dies wahrscheinlich nicht zu schaffen sei. Zwar werde die Frist bis Ende des Jahres angestrebt, es könne aber eine „deutliche Verzögerung“ geben, berichtete Kyodo. apa/apf