Wie die Polizei am Montag in Dresden mitteilte, erlag ein weiterer Mann seinen Verletzungen.Ein polnischer Reisebus war in der Nacht auf Samstag zunächst auf einen Reisebus aus der Ukraine aufgefahren und hatte anschließend auf der Gegenfahrbahn einen Kleintransporter gerammt.Alle neun Insassen des ebenfalls aus Polen stammenden Kleintransporters verloren ihr Leben. Zwei der Opfer saßen laut Polizei in dem polnischen Reisebus. Weitere 69 Menschen wurden bei dem Unglück verletzt.Bis Montagmittag konnten laut Polizei erst acht der Toten zweifelsfrei identifiziert werden. Es handelte sich um drei Frauen zwischen 38 und 75 Jahren sowie fünf Männer zwischen 32 und 56 Jahren. Sie stammten alle aus Polen.Mit den technischen Untersuchungen der drei Buswracks solle „im Laufe der Woche“ begonnen werden, sagte ein Polizeisprecher. Die Gutachter wollen dabei nach möglichen Ursachen für den Unfall suchen.Bei dem Unglück, das sich Samstag gegen 2.00 Uhr nahe der Anschlussstelle Dresden-Neustadt ereignete, war der polnische Reisebus zunächst auf einen Reisebus aus der Ukraine aufgefahren.Daraufhin durchbrach der polnische Bus die Mittelleitplanke und geriet auf die Gegenfahrbahn, wo er frontal mit dem Kleinbus kollidierte.Anschließend stürzte der polnische Reisebus eine rund zehn Meter hohe Böschung hinabapa/afp