Freitag, 23. Juni 2017

Drogennetz in Oberau: Weitere Details bekannt

Nachdem seit mehreren Tagen immer wieder Informationen rund um die Ermittlungen mit dem Decknamen „Bersaglio“ bekannt wurden, nannten die Carabinieri in einer Pressekonferenz am Freitag genauere Details.

Der Albaner Fatmir Muhaj, wohnhaft in Kaltern, soll der Kopf eines Drogennetzes sein. - Foto: DLife
Badge Local
Der Albaner Fatmir Muhaj, wohnhaft in Kaltern, soll der Kopf eines Drogennetzes sein. - Foto: DLife

Bereits am Dienstag war das mutmaßliche Drogennetz in Oberau rund um Drogenboss Fatmir Muhaj aufgeflogen. 

Insgesamt stellten die Carabinieri 10 Kilo Marihuana, 400 Gramm Kokain und Haschisch sicher. Des Weiteren wurden 4 Autos und 15.000 Euro Bargeld beschlagnahmt.

In Folge gab es 29 Beschuldigte, 11 Festnahmen – 7 sind in Haft, 4 im Hausarrest – 30 Anklagesätze  und 16 Anzeigen auf freiem Fuße.  Es wurden 60 Personen im Alter zwischen 23 und 52 Jahren identifiziert.

Die mutmaßliche Drogenbande soll in Bozen, Meran und Brixen aktiv gewesen sein. „Die Drogen wurden vorwiegend aus Venetien, der Lombardei und  Apulien angekauft“, erklärte Domenico Chiaravalloti, Chef der Fahndungsabteilung der Carabinieri.

Der 24-jährige Fatmir Muhaj aus Albanien soll selbst aus dem Gefängnis heraus - er war seit Februar in Haft - noch versucht haben, Drogen an den Mann zu bringen. Die Drogen wurden unter anderem auch in der Nähe von Schulen verkauft, auch Hauslieferungen standen an der Tagesordnung.

sk/stol

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der Wochenend-Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol