Sonntag, 19. Juni 2016

Droht Südtirol eine Invasion der Fischotter?

Zuerst bereitwillig angesiedelt, dann zur Jagd freigegeben: In Kärnten und Osttirol verursachen die EU-weit geschützten Fischotter enorme Schäden. In Südtirol warnt man nun vor einer möglichen Einwanderung der Tiere aus dem Osten ins Pustertal.

Die Fischotter können eine Gefahr für den Fischbestand darstellen.
Badge Local
Die Fischotter können eine Gefahr für den Fischbestand darstellen. - Foto: © shutterstock

Sie sehen aus wie niedliche  Kuscheltiere. In den Augen von Kärntner und Osttiroler Petrijüngern sind Fischotter jedoch längst zu gefräßigen Monstern mutiert.

In Kärnten galten sie in den 1950/60er Jahren als ausgestorben. Die Tiere wurden deshalb wiederangesiedelt – was in den vergangenen Jahren zu einer enormen Ausbreitung führte.

Im Sommer des vergangenen Jahres schlugen die Fischer Alarm. Denn: Um bis zu 70 Prozent waren die Fischbestände in den Kärntner Gewässern zurückgegangen.

Nun warnt der prominente Vertreter der Südtiroler Fischerei Heinz Gutweniger vor einer Invasion der EU-weit geschützten Tiere aus dem Osten.

__________________________________________________________________________

Welche Befürchtungen er für Südtirol hat und wie er der Invasion entgegenwirken würde lesen Sie heute in der Sonntagszeitung Zett.

stol