Die emiratische Fluggesellschaft Emirates gab an, ab Montagabend wieder eine begrenzte Zahl von Flügen aufzunehmen. Wie das Unternehmen erklärte, würden zunächst Passagiere mit bereits bestehenden Buchungen bevorzugt berücksichtigt. Kundinnen und Kunden, die auf einen der eingeschränkt angebotenen Flüge umgebucht worden seien, würden direkt von der Airline informiert.<BR /><BR />Zugleich riefen sowohl Emirates als auch die Zivilluftfahrtbehörde Reisende dazu auf, nicht zum Flughafen zu kommen, sofern sie keine entsprechende Benachrichtigung erhalten hätten. Dadurch sollten Menschenansammlungen vermieden und ein reibungsloser Ablauf der Maßnahmen gewährleistet werden.<BR /><BR />Am Samstag hatten die VAE eine teilweise Schließung ihres Luftraums angekündigt und zugleich alle Flüge an den Flughäfen von Dubai ausgesetzt.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/tausende-italiener-in-dubai-italien-richtet-task-force-ein" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet</a>, hat das Außenministerium in Rom eine Taskforce eingerichtet, um Landsleute in der Region zu unterstützen. Außenminister Antonio Tajani sprach von keiner unmittelbaren Gefahr für die Sicherheit der Italiener, zeigte sich jedoch besorgt über die hohe Zahl der Staatsbürger vor Ort. Allein in den Emiraten halten sich rund 20.000 Italiener auf; auch viele Südtiroler sind betroffen. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/erst-die-sirene-dann-die-explosionen-suedtiroler-sitzen-im-kriegsgebiet-fest" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(STOL hat berichtet)</a><BR /><BR />Auch zahlreiche weitere Staaten der Welt sind bemüht, ihre Bürgerinnen und Bürger aus dem Nahen Osten und den Golfstaaten zu evakuieren. <BR /><BR />Aus Großbritannien befinden sich schätzungsweise 300.000 Staatsbürger allein in der Golfregion, sagte Außenministerin Yvette Cooper dem Sender Sky News. Die Regierung arbeite an verschiedenen Optionen. Es gehe um Zusammenarbeit mit der Reisebranche und vom Staat organisierte Evakuierungen. Zudem seien Eingreiftruppen in die Region entsandt worden.<h3> Tschechien schickte Militärflugzeuge</h3>Tschechien schickt zwei Militärflugzeuge in den Nahen Osten, um Bürger des EU- und NATO-Mitgliedstaats in Sicherheit zu bringen. Die eine Maschine werde in den ägyptischen Küstenort Sharm el Sheikh, die andere in die jordanische Hauptstadt Amman fliegen, sagte der tschechische Regierungschef Andrej Babiš nach einer Sitzung des nationalen Sicherheitsrats in Prag.<BR /><BR />Bei einem Teil der Passagiere soll es sich um tschechische Bürger handeln, die Israel auf dem Landweg verlassen haben. Wie Babiš weiter ankündigte, wird die Fluggesellschaft Smartwings mehrere Hundert Touristen aus dem Oman nach Hause bringen. Nach Angaben des Außenministeriums in Prag sind rund 6.500 Tschechen, die sich momentan im Nahen Osten aufhalten, auf einer Krisenvorsorgeliste registriert.<h3> 37.400 internationale Touristen sitzen in Israel fest</h3><h3> </h3>Rund 37.400 internationale Touristen sitzen seit Beginn der Iran-Angriffe in Israel fest. Der Flugverkehr im Land ist landesweit eingestellt, der Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv bleibt voraussichtlich bis Freitag geschlossen, wie Kathpress meldet. Internationale und israelische Fluggesellschaften haben sämtliche Verbindungen ausgesetzt: Austrian Airlines unterbrach Flüge von und nach Tel Aviv, Amman und Erbil bis einschließlich 7. März, Flüge nach Teheran sind bis Ende März gestrichen.<BR /><BR />Das deutsche Auswärtige Amt geht davon aus, dass eine mittlere fünfstellige Zahl deutscher Touristen in der Golfregion gestrandet ist. In etwa 30.000 könne eine verlässliche Größe sein, sagt ein Sprecher des Außenministeriums in Berlin. Die Sicherheit der Urlauber gehe vor. Das Ministerium bereite sich auf alle Szenarien vor und wolle sich vor allem auf hilfsbedürftige Gruppen fokussieren. Die Regierung stehe im engen Kontakt mit der Reisebranche. Ziel sei es, gemeinsam Lösungen zu finden, um Deutsche aus der Krisenregion zu bringen.<h3> Chinese im Iran getötet</h3>Bei den Angriffen auf die iranische Hauptstadt Teheran ist nach Angaben des Außenministeriums in Peking ein Chinese ums Leben gekommen. Mehr als 3.000 Chinesen seien bereits aus dem Iran herausgeholt worden, teilte das Ministerium weiter mit. Alle Chinesen im Iran werden erneut aufgefordert, das Land so schnell wie möglich zu verlassen.