Angesichts der förmlich explodierten Infektionszahlen und der extrem ansteckenden Omikron-Variante will die Regierung in Rom nämlich bei den Bildungseinrichtungen noch einmal deutlich die Zügel anziehen und unter anderem zwischen Geimpften und Ungeimpften unterscheiden. Was sich sonst noch ändert und was Landesrat Philipp Achammer dazu sagt.<BR /><BR />Wie bislang durchsickerte, soll es nach den Weihnachtsferien auch bei den Schülern Unterschiede zwischen Geimpften und Ungeimpften geben. So soll geplant sein, dass in Grund- und Mittelschulen bei 2 Corona-Fällen in der Klasse Schüler, die geimpft bzw. in den letzten 3 Monaten von einer Corona-Infektion genesen sind, weiter im Präsenzunterricht bleiben dürfen. Für ungeimpfte Schüler hieße es hingegen für 10 Tage ab in den Fernunterricht. So gut wie fix zu sein scheint hingegen eine FFP2-Masken-Pflicht für das Bildungspersonal.<BR /><BR />In einigen Regionen Italiens wurde zudem bereits eine Verlängerung der Ferien angekündigt. Für Südtirol kommt eine solche laut Bildungslandesrat Achammer sicher nicht in Frage. „Das würde das Problem nicht lösen, sondern nur verschleppen“, sagt Bildungslandesrat Philipp Achammer. Vernünftiger sei ein kontrollierter Zugang zu den Schulen, als dass zumindest ein guter Teil der Kinder und Jugendlichen unkontrolliert unterwegs ist. „Insofern würden wir uns eine Testpflicht bei der Rückkehr in die Schulen wünschen“, so Achammer. Unabhängig davon, was in Rom beschlossen wird, arbeite man auf Hochtouren daran, dass in Südtirols Schulen am kommenden Montag alle einen freiwilligen Nasenflügeltest durchführen. <BR /><BR />Die Zeit drängt jedenfalls, haben Südtirols Kindergärten und Schulen doch nur mehr eine Woche Zeit, sich auf die neuen – bislang unbekannten – Regelungen einzustellen. Aus diesem Grund will Achammer dieser Tage versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen. <BR /><BR />Ebenfalls im Unklaren sind sich die Bildungseinrichtungen weiter in Sachen ungeimpftes Personal. „Es wird sich wohl erst am kommenden Montag zeigen, wie viele tatsächlich ausfallen“, so Achammer. Er schätzt, dass von den ursprünglich 654 Ungeimpften beim Bildungspersonal 200 bis 300 übrig bleiben dürften.<BR />