Seit 21. Jänner steht mit dem Kalterer Di Pauli ein Südtiroler an der Spitze der Carabinieri in der Region Trentino-Südtirol. „Als Südtiroler kennt General Di Pauli Land und Leute gut“, lobte Durnwalder.Verschiedene Themen wie die öffentliche Sicherheit, die Tauschabkommen zwischen Land und Staat, die Präsenz der Carabinieri auf dem Territorium, die Zweisprachigkeit und die Fortbildung der Ordnungskräfte wurden besprochen.Mehr Südtiroler aufnehmen Durnwalder gab sich überzeugt, dass der Dienst der Ordnungshüter noch verbessert werden könnte, wenn verstärkt Südtiroler aufgenommen würden.Daher sprach er sich gegenüber General Di Pauli für die Durchführung von Stellenwettbewerben für Südtirol aus. „Durch die Aufnahme von Südtirolern könnten die Carabinieri in Südtirol sicher besser und wirksamer arbeiten“, so Durnwalder.Unterbringung der Carabinieri in SüdtirolGesprächsthema Nummer eins war die Unterbringung der Carabinieri in Südtirol. In diesem Zusammenhang informierte der Landeshauptmann den Carabinieri-Regionalkommandanten über den Stand des Tauschgeschäftes, in dessen Rahmen der Staat nicht mehr benötigtes Militärgelände ans Land abtritt, das Land im Gegenzug Kasernen und Dienstwohnungen für den Staat baut oder in Stand setzt.Zweiter Punkt war die Präsenz der Ordnungshüter auf dem Territorium. „Was die Überprüfung der Dezentralisierung der Carabinieri angeht, so wünscht sich die Landesregierung, dass dies in Absprache erfolge“, sagte Durnwalder.„Zweisprachigkeit der Beamten liegt uns am Herzen“Besprochen wurde auch die Unterstützung von Weiterbildungsinitiativen der Carabinieri. „Solche Maßnahmen können auch über den Europäischen Sozialfonds gefördert werden, wenn entsprechende Programme vorliegen“, so LH Durnwalder gegenüber General Di Pauli.„Uns liegt dabei vor allem der Sprachunterricht für die Beamten und deren Zweisprachigkeit am Herzen“, betonte der Landeshauptmann.Der Kalterer General Baron Georg Di Pauli hat am 21. Jänner Luigi Nardini als Regionalkommandant der Carabinieri abgelöst.Di Pauli der auf eine vielfältige militärische Laufbahn im In- und Ausland zurückblicken kann, behält auch weiterhin die Leitung des Alpinen Carabinieri-Ausbildungszentrums im Langental inne, die er 2008 übernommen hatte.