Mittwoch, 08. September 2021

E-Tretroller: Gesetz in Italien geplant

Das Verkehrsministerium in Rom hat Beratungen mit dem Verband der italienischen Gemeinden (ANCI) und den Unternehmen begonnen, die E-Tretroller vermieten. Ziel ist es, zu einem Gesetzentwurf zur Regelung von E-Tretrollern zu gelangen.

An dem Gesetz wird gearbeitet.
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An dem Gesetz wird gearbeitet. - Foto: © shutterstock
Dabei gehe es darum, Sicherheit auf den Straßen und städtische Ordnung zu gewährleisten, indem das unkontrollierte Abstellen von E-Tretrollern verhindert werden soll. Was die Sicherheit betrifft, so werden insbesondere Geschwindigkeit der Fahrzeuge, technische Anforderungen an die Fahrzeuge (z. B. Beleuchtung, Blinker) und Verwendung von Helmen behandelt.

Was den städtischen Anstand betrifft, so soll das Parken geregelt werden, um zu verhindern, dass elektrische Tretroller auf Bürgersteigen oder auf ungeordnete Weise entlang der Straßen abgestellt werden und so zu einem Hindernis werden.

Die Vertreiber der beliebten E-Tretroller ihrerseits wollen einen flexiblen und sicheren Dienst anbieten können und so zu einer „nachhaltigen und integrierten Mobilität“ beitragen.

Das Verkehrsministerium will den Regionen und Gemeinden vorschlagen, einen Teil der für den Radverkehr bereitgestellten Mittel für die Schaffung von Stellplätzen für Motorroller zu verwenden.

Die Zahl der E-Roller in Italien hat während der Coronapandemie stark zugenommen. Viele Menschen meiden die öffentlichen Verkehrsmittel, in denen strenge Abstandsregeln eingehalten werden müssen, und setzen daher auf diese Form der Mobilität. Dabei kam es zuletzt wiederholt zu Unfällen mit den Elektrofahrzeugen. Erst vor wenigen Tagen kam ein 13-Jähriger in der Lombardei ums Leben. (STOL hat berichtet)

mit/stol