Mittwoch, 18. August 2021

„Earth Night“: Licht aus zur Eindämmung der Lichtverschmutzung

Zur „Earth Night“, einer dunklen Nacht, die auf Lichtverschmutzung aufmerksam machen soll, ruft die Naturschutz-Initiative „Paten der Nacht“ gemeinsam mit der Umweltschutzorganisation Umweltdachverband auf.

Der jährliche Aktionstag am 7. September will auf negative Auswirkungen von Lichtverschmutzung auf Biodiversität und Gesundheit aufmerksam machen.
Der jährliche Aktionstag am 7. September will auf negative Auswirkungen von Lichtverschmutzung auf Biodiversität und Gesundheit aufmerksam machen. - Foto: © Shutterstock
Am 7. September sollen alle Haushalte ab 22.00 Uhr „jegliches Kunstlicht reduzieren oder ganz abschalten“. Denn Lichtverschmutzung betreffe Artenvielfalt, Naturschutz, Klimaschutz – und die Gesundheit der Menschen, hieß es seitens der Organisatoren.

„Zu viel künstliches Licht irritiert nachtaktive Tiere, wie Eulen und Fledermäuse, tötet pro Jahr hunderte Milliarden Insekten und steigert das ohnehin bereits rasante Artensterben“, erklärte Gerald Pfiffinger, Geschäftsführer des Umweltdachverbandes die Notwendigkeit der Aktion.

Aber auch auf den Menschen hätte die ständige Beleuchtung mittels künstlicher Lichtquellen Auswirkungen. „Lichtverschmutzung macht den Schlaf weniger erholsam und kann Gesundheitsstörungen nach sich ziehen“, sagte Pfiffinger.

Er rief zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit der Ressource Licht auf. Kaum ein Umweltproblem unserer Zeit könne einfacher und mit sofortiger Wirkung eingedämmt werden, wie die Lichtverschmutzung, meinte Pfiffinger. „Und als Belohnung winkt der selten gewordene Anblick eines leuchtenden Sternenhimmels über dem eigenen Dach“.

apa