Nach Regierungsangaben gab es seit Beginn im Mai 1759 im Labor bestätigte Fälle, 600 Menschen starben an der gefährlichen Krankheit. Laut CDC stiegen die Fallzahlen in keinem der vorangegangenen Ausbrüche so schnell wie in dem gegenwärtigen.<BR /><BR />Die Betten für die Behandlung von Ebola-Patienten werden unterdessen knapp, 95 Prozent der Kapazitäten sind ausgeschöpft. „Wir müssen die Zahl der verfügbaren Krankenhausbetten unverzüglich um etwa 50 Prozent erhöhen“, so Mankoula. Gleichzeitig zeige das Beispiel Ugandas, dass die Kontrolle von Ebola möglich sei. Dort werde gegenwärtig noch ein Patient behandelt. Insgesamt gab es in Uganda 20 Ebola-Fälle, die im Zusammenhang mit dem Ausbruch im Nachbarland standen. Zwei Menschen starben dort an der Krankheit.<h3> Mehr Tests, aber noch immer Verzögerungen</h3>Kritisch ist jedoch der Zeitfaktor: Nach CDC-Angaben erhalten die Gesundheitsbehörden in mehr als der Hälfte der Fälle erst 72 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome Information über einen Ebola-Verdachtsfall. Auch bei der Entnahme und beim Transport von Proben komme es immer wieder zu Verzögerungen. Als positiv wertet Africa CDC, dass im Kongo mittlerweile eine Kapazität von 2.000 Ebola-Tests täglich erreicht worden sei, allerdings in der Praxis mit regionalen Unterschieden.<BR /><BR />Ebola ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bisher weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. Seit vergangener Woche läuft allerdings die klinische Testung zweier antiviraler Therapieverfahren gegen das Virus.