<BR />Der Betroffene zeigt Symptome, die auf eine Infektion hindeuten könnten. Er befindet sich derzeit in Quarantäne. Am Freitag hat der Trentiner Gesundheitsbetrieb die vorgesehenen Vorsichtsmaßnahmen in die Wege geleitet. <BR /><BR />Den Daten der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge haben sich seit dem jüngsten Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo bereits über 5.000 Menschen mit der hochansteckenden Krankheit infiziert. Noch erschreckender: Knapp die Hälfte der Infizierten überlebte die Krankheit nicht. Es handelt sich um den tödlichsten Ebola-Ausbruch in der Geschichte des Kongo.<BR /><BR />Nun ist ein im Trentino wohnhafter Mann kürzlich aus dem Kongo zurückgekehrt und zeigt Symptome, die möglicherweise auf eine Infektion hindeuten. Sofort hat die Trentiner Gesundheitsbehörde die in diesem Fall vorgesehenen Vorsichtsmaßnahmen in die Wege geleitet. Wichtig zu betonen: Es handelt sich bislang nicht um eine bestätigte Ebola-Infektion – die Vorsichtsmaßnahmen sind bei jedem Verdachtsfall Standard. <BR /><BR />Der Betroffene befindet sich derzeit bei sich daheim in Quarantäne und wird als risikoarmer Fall eingestuft. Am Freitag haben ihn Mitarbeiter des Gesundheitsbetriebs besucht, um ihn zu untersuchen und die erforderlichen Proben zu entnehmen. Die Proben werden nun in ein Krankenhaus in Mailand geschickt, wo sie im Labor auf das Ebola-Virus geprüft werden. <BR /><BR />Unterdessen hat die Trentiner Gesundheitsbehörde begonnen, die Kontaktpersonen des mutmaßlich Erkrankten zu erfassen – auch dies ist bei einem Verdachtsfall vorgesehen.