Der erste Angriff ereignete sich am 4. August. Zwei Kinder wurden dabei verletzt, eines davon schwer. Es musste auf der Intensivstation behandelt werden, mittlerweile konnte das Kind wieder entlassen werden.<BR /><BR />Am Abend des 15. August der zweite Angriff: Diesmal wurde ein sechsjähriger Bub attackiert. Er erlitt tiefe Verletzungen am Brustkorb und musste ebenfalls ins Krankenhaus gebracht werden. Erwachsene vertrieben das Tier schließlich mit ihren Rufen und indem sie Gegenstände nach ihm warfen, berichtet die italienische Tageszeitung „Alto Adige“.<h3> DNA-Analyse soll Klarheit bringen</h3>Nach den Angriffen wurde eine Taskforce eingerichtet. Zudem genehmigte der Präsident der Region Apulien die Entnahme und den Fang des Tieres. Carabinieri-Beamte überwachen inzwischen die Felder rund um Noicattaro mit einer Drohne, außerdem wurden Fotofallen aufgestellt. Eine DNA-Analyse soll klären, welches Tier hinter den Angriffen steckt, dafür wurden bei den verletzten Kindern Abstriche genommen, die analysiert und ausgewertet werden sollen.<h3> Grünflächen meiden – der Appell des Bürgermeisters</h3>Der Bürgermeister von Noicattaro hat unterdessen dazu aufgerufen, Parks und Grünflächen zu meiden. „Das ist keine Einschränkung der Freiheit, sondern gesunder Menschenverstand und Schutz der öffentlichen Sicherheit angesichts einer ernsten und konkreten Gefahr“, sagte Innamorato.