In Kürze soll die Müllverwertungsanlage in Bozen Süd in Betrieb gehen und aus der Verbrennung von Restmüll Wärme und Energie erzeugen.Dass die Gesellschaft Ecocenter AG – sie befindet sich mehrheitlich im Besitz der Gemeinden –, den Ofen führen soll, hat die Landesregierung am Montag beschlossen.Vor der offiziellen Inbetriebnahme ist ein sechsmonatiger Probelauf vorgesehen. Dieser ist noch Teil der Bauphase, wird also vom Bauherrn Land begleitet und finanziert.Denn gebaut hat den Ofen das Land, mit der Inbetriebnahme geht er allerdings an die Gemeinden über.Auch während Probe soll Ecocenter Ofen führenDoch auch im Probebetrieb soll die Ecocenter AG – deren Anteile von der Stadt Bozen, 57 Gemeinden und Bezirksgemeinschaften sowie dem Land gehalten werden – den Ofen führen.„Es hätte keinen Sinn, wenn die Anlage erst nach der Bauphase von der Ecocenter AG übernommen werden würde“, so Luis Durnwalder auf der Pressekonferenz nach der Sitzung der Landesregierung am Montag.Wie der Landeshauptmann weiter ausführte, werden für die Führung der Anlage 30 Mitarbeiter benötigt.stol