Sonntag, 17. April 2016

Ecuador erschüttert: 77 Tote bei Erdbeben

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 hat am Samstag die Küstenregion von Ecuador erschüttert. Mindestens 77 Menschen verloren dabei ihr Leben, rund 600 wurden verletzt. Vizepräsident Jorge Glas sprach vom schlimmsten Erdbeben "seit Jahrzehnten".

Viele Teile Equadors gleichen nach dem Erdbeben einem Trümmerhaufen.
Viele Teile Equadors gleichen nach dem Erdbeben einem Trümmerhaufen. - Foto: © APA/AFP

Nach dem Erdbeben, dessen Epizentrum in einer Tiefe von 20 Kilometern lag, rief die Regierung den Notstand für mehrere Regionen des Landes aus. Zeitweise wurde zudem von Tsunamis gewarnt, diese Warnung konnte jedoch später wieder aufgehoben werden.

Neben den zahlreichen Toten und Verletzten wurden aus mehreren Städten und Orten, vor allem aus der zweitgrößten Stadt des Landes, Guayaquil, teils schwere Schäden gemeldet. In Teilen der Hauptstadt Quito fiel der Strom aus, mehrere Häuser stürzten ein, Transformatoren explodierten.

Das Epizentrum des Erdbebens lag in der Küstenregion in Norden des Landes. - Grafik: apa

dpa/apa/stol

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