Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gab am späten Dienstagabend in Berlin bekannt, ein spezifisches Erkennungssystem für den aktuellen EHEC-Keim in Lebensmitteln entwickelt zu haben. „Wir hoffen, dass dieser Test dazu beiträgt, die Quelle für die Infektionen mit dem EHEC-Stamm O104:H4 aufzudecken und die risikobehafteten Lebensmittel schnell aus dem Markt zu nehmen sowie Klarheit über die Infektionskette zu verschaffen“, sagte BfR-Präsident Andreas Hensel.Der Test sei am Nationalen Referenzlabor (NRL) in Berlin zusammen mit Experten der französischen Lebensmittelagentur Anses entstanden. Die Methode sei bereits den Untersuchungslabors der Bundesländer zur Verfügung gestellt worden, hieß es in einer Mitteilung. apa/dpa