Vor Beginn der Regierungsklausur am Semmering erklärte der Ressortchef, die Länder angewiesen zu haben, bei all jenen Unternehmen Überprüfungen durchführen zu lassen, an die möglicherweise verseuchtes Gemüse geliefert wurde. Bisher gebe es in Österreich jedenfalls nur aus Deutschland eingeschleppte Krankheitsfälle.Eine Warnung des Ministers gab es bezüglich des Verzehrs von Melanzani. Wolle man diese essen, müssten sie jedenfalls erhitzt werden. Bei Gurken erklärte Stöger dagegen, dass einfaches Waschen erforderlich sei. Grundsätzlich hielt Stöger die Bevölkerung an, sehr vorsichtig zu sein und bei Gemüse entsprechende Hygienemaßnahmen zu setzen.Dass es sich bei dem möglicherweise verseuchten Gemüse um Bioprodukte handelt, ist für den Minister kein Anlass, an diesen Lebensmitteln grundsätzlich zu zweifeln. In Österreich würden alle Lebensmittel genau kontrolliert. Überdies gehe er davon aus, dass durch die Produzentenlisten, die aus Deutschland übermittelt worden seien, alle gefährdeten Produkte erfasst werden konnten. apa