Dienstag, 24. März 2020

Ehemaliger Seelsorgeamtsleiter und Dompropst Peter Zelger verstorben

Im Alter von 86 Jahren ist am Dienstag im Jesuheim in Girlan der Priester Peter Zelger verstorben. Zelger hat in den vergangenen Jahrzehnten die Diözese Bozen-Brixen wesentlich mitgeprägt: Als Sekretär der Diözesansynode, Seelsorgeamtsleiter, Leiter des Presseamtes, Dompropst an der Kathedrale von Brixen, als Geistlicher Rektor der Cusanusakademie und als Geistlicher Beirat des Katholischen Sonntagsblattes.

Peter Zelger hat die Diözese Bozen-Brixen mitgeprägt.
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Peter Zelger hat die Diözese Bozen-Brixen mitgeprägt. - Foto: © Diözese Bozen-Brixen
Peter Zelger wurde am 24. Oktober 1933 in St. Nikolaus/Eggen geboren und am 15. März 1959 in Bozen/Gries zum Priester geweiht. Zwischen 1959 und 1964 wirkte er als Kooperator in Tiers, Girlan und Nals. Von 1964 bis 1968 war er Redakteur der Zeitung „Dolomiten“. Anschließend absolvierte er 1969 das Studium in München.

Von 1969 bis 1973 war er Sekretär der Diözesansynode. Anschließend war er bis 1992 Leiter des Seelsorgeamtes und von 1992 bis 1994 Leiter des Presseamtes. Von 1992 bis 2009 war er Dompropst in Brixen. Seit 1994 war er geistlicher Rektor der Nikolaus-Cusanus-Akademie und geistlicher Beirat des Katholischen Sonntagsblattes. Am 13. September 2014 hat Bischof Muser ihm die Diözesanmedaille für sein Lebenswerk überreicht.

In seinem Beileidsschreiben unterstreicht Bischof Ivo Muser, dass Zelgers große Begabung der Umgang mit dem Wort gewesen sei: Als Prediger, als Autor von Artikeln und Büchern, bei Referaten und in geistlichen Impulsen.

In seiner Beileidsbekundung schreibt der Bischof weiter: „Möge sich jetzt an dir erfüllen, was du in einer Osterpredigt im Brixner Dom gesagt hast: 'Von Ostern her bekommt alles in unserem Leben eine Bedeutung, eine Richtung und eine Hoffnung. Von Ostern her bekommt sogar das Sterben Bedeutung, Richtung und Hoffnung'. Dein großer Namenspatron öffne dir die Tür zum Himmel. Das Licht von Ostern soll dir für immer leuchten.“

stol

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