Der Notruf ging gegen 13.45 Uhr ein: Zwei Bergsteiger waren beim Abstieg an der Ostflanke des Sass Rigais in der Geislergruppe in Schwierigkeiten geraten. Der schneebedeckte Klettersteig auf 2900 Metern machte sowohl ein Vorwärts als auch ein Zurück unmöglich. Hubschrauber konnte Paar nicht erreichenZunächst wurde der Rettungshubschrauber Aiut Alpin Dolomites losgeschickt, dichter Nebel machte eine Bergung per Seilwinde jedoch unmöglich. Als zweite Lösung wurden 3 Mann der Bergrettung Gröden mit dem Hubschrauber auf etwa 2200 Meter Höhe geflogen, von wo aus sie zu dem Ehepaar aufstiegen.Glücklicherweise war das Paar unverletzt und konnte - von den Bergrettern begleitet - den Abstieg selbstständig angehen.Der Einsatzleiter der Bergrettung Gröden, Robert Vinatzer, warnt: „Zu dieser Jahreszeit muss man sich gut informieren, welche Klettersteige problemlos begangen werden können. Nach dem Schneefall der vergangenen Tage ist es eigentlich nicht überraschend, dass am Sass Rigais auf 2900 Metern Schnee liegt.“stol