Dienstag, 28. April 2020

Eigenerklärung bleibt

Mit dem kommenden 4. Mai treten einige Erleichterungen in Kraft, darunter auch eine größere Bewegungsfreiheit.

Die Eigenerklärung ist auch weiterhin mitzuführen.
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Die Eigenerklärung ist auch weiterhin mitzuführen. - Foto: © D
Ab 4. Mai gibt es einige Lockerungen, was die Bewegungsfreiheit innerhalb der eigenen Region betrifft. So darf man sich in der Heimatregion frei bewegen, allerdings auch dann nur – wie es bisher schon galt – um zur Arbeit zu fahren, bei Dringlichkeit und aus gesundheitlichen Gründen und – jetzt neu – um Verwandte zu besuchen.

„Die Eigenerklärung wird nicht aufgehoben, sie bleibt auch nach dem 4. Mai bestehen“, stellt Oberstleutnant Alessandro Coassin im Tagblatt „Dolomiten“ klar.

Demnach besteht der einzige Unterschied nach dem 4. Mai darin, dass nicht mehr von „derselben Gemeinde“, sondern von „derselben Region“ die Rede sein wird, da das neue Dekret ab dem 4. Mai die – durch die vorgesehenen Gründe gerechtfertigte – Bewegungsmöglichkeit im regionalen Bereich erweitert. Die Verkehrsteilnehmer können das aktuelle Formular entsprechend anpassen.

Die Eigenerklärung in deutscher Sprache gibt es hier.


Hier geht es zur italienischen Version.
Doch was macht man eigentlich, wenn man keinen Drucker hat?

Oberstleutnant Coassin beruhigt: „Die Bürger müssen sich keine Sorgen machen, da jede Carabinieri-Streife genügend Blankoformulare in deutscher und italienischer Sprache zur Verfügung haben wird.“

Die Kontrolle geht allerdings schneller von statten, wenn das Formular bereits ausgedruckt und ausgefüllt mitgeführt wird.

d/stol

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