Montag, 15. Mai 2017

Ein Bozner Unternehmen auf der Zugspitze

Bis Dezember 2017 soll Deutschlands höchster Berg nach 3 Jahren Bauzeit eine neue Seilbahn inklusive einer neuen Berg- und Talstation bekommen.

Die Baustelle auf der Zugspitze. - Foto: Stahlbau Pichler
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Die Baustelle auf der Zugspitze. - Foto: Stahlbau Pichler

Verantwortlich für die Konstruktion und die bauliche Umsetzung der Fassadenpracht der neuen Bergstation ist das Unternehmen Stahlbau Pichler aus Bozen.

Der Streckenverlauf und die Lage von Tal- und Bergstation bleiben weitgehend gleich. Die neue Bahn, die dann Zugspitz-Seilbahn heißen wird, ist dann aber gleich dreifache Weltmeisterin: Sie wird auf der 4,5  Kilometer langen Fahrt nur eine Stütze kreuzen. Diese ist mit 127 Metern weit höher als die rund 100 Meter hohen Türme der Münchner Frauenkirche und wird damit die höchste Pendelbahnstütze aus Stahl sein.

Rekorde, Rekorde

Außerdem überwindet die Seilbahn mit 1.945 Meter den größten Gesamthöhenunterschied auf der Welt. Und weil es nur die eine Stütze gibt, ist das freie Spannfeld mit 3.213 Metern gleichzeitig auch das längste der Welt. Der Eröffnungstermin für die Seilbahn der Superlative steht bereits fest: Am 21. Dezember soll – pünktlich zum Start in die Skisaison – Jungfernfahrt und Einweihung sein. Bei der Berg- und Talfahrt mit der neuen Seilbahn Zugspitze wird dann definitiv das visuelle Erlebnis im Vordergrund stehen.

Wenn die Bergstation eröffnet wird, werden insgesamt rund 1020 Tonnen Stahl verarbeitet und 5.300 Quadratmeter Fassade umgesetzt sein. Die fertige Station wird über drei Ebenen samt Gastronomie zur Bewirtung der Gäste sowie eine Gipfelterrasse mit Rundum-Panoramablick verfügen, einen Zugang zum Münchner Haus und zur benachbarten Tiroler Zugspitzbahn haben sowie großen und kleine Gipfelstürmer ein atemberaubendes Bergpanorama mit spektakulärem Rundumblick bieten.

stol

stol