Samstag, 13. Juli 2019

Ein Brunnen zum Leben

Wasser zum Leben: Im Benin und Burkina Faso zeigen sich Südtiroler Hilfsgruppen mit Unterstützung des Landes aktiv.

Vor Ort in Burkina Faso.
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Vor Ort in Burkina Faso.

6 Bohrungen nach Wasser im Benin und eine in Burkina Faso: das ist das Programm für 2019 der Missionsgruppe Meran „ein Brunnen zum Leben“ um weiteren Dörfern in Afrika Zugang zu frischem Trinkwasser zu erschließen und es wird auch heuer wieder von der Provinz Bozen unterstützt.

In Zusammenarbeit mit den Caritas Verwaltungen vor Ort wurde bereits mit den Bohrungen begonnen, die am Ende um die 24.000 Menschen mit frischem Wasser versorgen werden. Die Gesamtkosten der Projekte belaufen sich auf circa 175.000 Euro, der Beitrag der Provinz Bozen beträgt 113.000 Euro.

Folgende Dörfer werden versorgt: in Burkina Faso Kassou, im Benin Gougnenou (Atakoragebiet), Gossoe und Hanagbo (in Zou), Kpassa, Kpessou Peulh und Samba Wari (in Borgou).

Benachteiligte Gebiete

Es handelt sich um benachteiligte Gebiete die weitab von den Hauptverbindungswegen liegen. Einige verfügen bereits über „Brunnen“, die aber absolut unzureichend sind, andere, wie z.B. Kpessou Peulh im Benin und Kassou in Burkina Faso, haben überhaupt keine Wasserstellen sodass die Frauen und Kinder jeden Tag kilometerlange Fußmärsche auf sich nehmen müssen um das nötige Wasser herbeizuschaffen. In Kassou wird der GMM im laufenden Jahr zudem eine Oberschule errichten.

Bohrungen in Burkina Faso. 

Alle Brunnen werden mit hydraulischen Pumpen ausgestattet, die den nötigen Strom von einer eigenen kleinen Photovoltaikanlage beziehen. Außerdem wird jede Anlage mit einem Wassertank ausgestattet.

stol

stol