Samstag, 11. September 2021

Ein Garten erblüht im Krankenhaus Bozen

Am Bozner Krankenhaus ist ein neuer Garten erblüht: eine gemeinsame Arbeit, die von Kindern und Jugendlichen in den permanenten Keramiktherapie-Workshops umgesetzt wurde, welche von der Stiftung Lene Thun Onlus an den Krankenhäusern Bozen und Meran angeboten und veranstaltet werden.

„Ein Garten erblüht“ - so lautet der Name der Keramikarbeit, das von Tieren, Früchten, Pilzen und anderen kleinen Figuren geziert ist, die die Kleinen ausgewählt haben - steht auch für den Heil- und Wachstumsprozess der Kinder.
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„Ein Garten erblüht“ - so lautet der Name der Keramikarbeit, das von Tieren, Früchten, Pilzen und anderen kleinen Figuren geziert ist, die die Kleinen ausgewählt haben - steht auch für den Heil- und Wachstumsprozess der Kinder. - Foto: © Gemeinde Bozen
Die Arbeit wurde am gestrigen Nachmittag im Foyer des Krankenhauses im Beisein des Bürgermeisters Renzo Caramaschi, des Vorsitzenden der Stiftung Gerhart Gostner, der Charity General Managerin der Stiftung Lene Thun Onlus Paola Adamo und des Bozner Gesundheitsdirektoren Umberto Tait, vorgestellt und ist die erste Kreation der Südtiroler Stiftung nach Ausbruch der Covid-19-Pandemie und damit gewissermaßen ein Zeichnen des Wiederaufblühens.

Aber nicht nur das: „Ein Garten erblüht“ - so lautet der Name der Keramikarbeit, das von Tieren, Früchten, Pilzen und anderen kleinen Figuren geziert ist, die die Kleinen ausgewählt haben - steht auch für den Heil- und Wachstumsprozess der Kinder. Nach und nach haben sie ihr Werk wachsen lassen, sich um es gekümmert und ihm beim Erblühen beobachtet, wie es auch mit Träumen und Wünschen geschieht. Um genau zu sein, haben daran Kinder und Jugendliche der pädiatrischen Abteilung und des Day Hospital der Kinderonkologie des Krankenhauses „San Maurizio“ in Bozen und der Pädiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie des Krankenhauses „Franz Tappeiner“ mitgewirkt.

„Diese wunderbare kollektive Arbeit, die aus den Händen der Kinder und Jugendlichen entstanden ist, heute zu präsentieren, erfüllt uns mit Stolz und viel Freude. Sie alle sind gemeinsam einen Weg gegangen, auf dem sie gewachsen sind und gelernt haben, ihre Fähigkeiten zu schätzen. In den Workshops haben sie ihre Kreativität und Zähigkeit zum Ausdruck gebracht und diese in einem einzigartigen großen kollektiven Projekt zusammengebracht. Zuallerletzt möchten wir auch dem Krankenhaus Bozen und Meran für die Möglichkeit danken, unsere Workshops bei ihnen veranstalten zu dürfen. Sie tragen dazu bei, die Lebensqualität der kleinen Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg der Heilung zu verbessern“, erklärt Gerhart Gostner, Vorsitzender der Stiftung Lene Thun Onlus.

„Es freut mich, diese wunderbare Arbeit, das einmalige Kunstwerk, das unsere jungen Patientinnen und Patienten zusammen mit den freiwilligen Helfern der Stiftung Lene Thun Onlus erschaffen haben, einzuweihen. Projekte wie diese erfreuen unsere kleinen Patienten nicht nur auf kreative Weise, sondern verschaffen ihnen auch unbeschwerte Momente und machen ihren Krankenhausaufenthalt ein wenig erträglicher. Ich möchte mich bei den anwesenden Vertretern der Stiftung und bei allen, die an der Verwirklichung dieses Projekts mitgewirkt haben, herzlichst bedanken“, so der Direktor des Gesundheitsbezirks Bozen, Umberto Tait.

Die Stiftung Lene Thun Onlus betreibt 51 permanente Workshops in 30 Krankenhäusern und wird in Kürze auch in Deutschland ständige Keramiktherapie-Kurse anbieten. Im Kursjahr 2020-21 konnte die Freizeittherapie trotz der Covid-19-Pandemie auch dank der digitalen Keramiktherapie-Workshops der Krankenhäuser für Kinder fortgeführt werden.

stol