Donnerstag, 31. Januar 2019

Ein Jänner mit 2 Gesichtern

Janus, von dem der Monat Jänner seinen Namen hat, war der mit 2 Gesichtern dargestellte römische Gott des Anfangs und des Endes. Seinem Namen entsprechend hatte auch dieser heute zu Ende gehende Jänner 2 Seiten: Schnee im Norden und relative Trockenheit im Süden mit einer großen Temperaturspannbereite.

Eines der Gesichter des heurigen Jänner, aufgenommen Mitte des Monats in Gsies. - Foto: LPA/Landeswetterdienst
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Eines der Gesichter des heurigen Jänner, aufgenommen Mitte des Monats in Gsies. - Foto: LPA/Landeswetterdienst

Das Wetter im Jänner, heißt es dazu vom Landeswetterdienst, war häufig von einer Nordströmung beeinflusst. An der Alpennordseite sowie am Hauptkamm wurden sehr große Schneemengen verzeichnet, während es im Süden Südtirols durch Föhn bedingt die meiste Zeit trocken blieb.

Große Temperaturunterschiede

Die Temperaturen waren dabei recht unterschiedlich: Während es in den tiefen Lagen teils deutlich zu mild war, verlief der Jänner in den höheren Tälern sowie auf den Bergen kälter als im Durchschnitt.

Die höchste Temperatur wurde am Dreikönigstag, am 6. Jänner, an der Wetterstation Laimburg mit 15 Plusgraden gemessen, am kältesten war es am 22. Jänner in St. Jakob in Pfitsch mit minus 22 Grad Celsius.

stol/lpa

stol