<h3> „Friede im Zentrum der christlichen Botschaft“</h3><div class="img-embed"><embed id="1309566_image" /></div> <BR />„‚Friede sei mit euch allen‘: Das waren die ersten Worte von Papst Leo XIV. am 8. Mai 2025, genau 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Für ihn steht ein entwaffnender und entwaffneter Friede im Zentrum der christlichen Botschaft. Persönlich bin ich ihm in diesem Jahr viermal kurz begegnet. Dass er gleich beim ersten Treffen Südtirol mit einem Modell des friedlichen Zusammenlebens in Verbindung gebracht hat, freut mich besonders. Das ist unsere Aufgabe – als Gesellschaft und als Kirche.“<BR /><BR /> <div class="embed-box"><div class="container-wrapper-genially" style="position: relative; min-height: 400px; max-width: 100%;"><img src="https://img.genial.ly/5fd380c29270490f70f47a03/f30fb79b-ab39-43a4-b16e-6acb3b0565c8.jpeg" class="loader-genially" style="position: absolute; top: 0; right: 0; bottom: 0; left: 0; margin-top: auto; margin-right: auto; margin-bottom: auto; margin-left: auto; z-index: 1;width: 80px; height: 80px;"/><div id="69f99ddad5d297c0016464b5" class="genially-embed" style="margin: 0px auto; position: relative; height: auto; width: 100%;"></div></div><script>(function (d) { var js, id = "genially-embed-js", ref = d.getElementsByTagName("script")[0]; if (d.getElementById(id)) { return; } js = d.createElement("script"); js.id = id; js.async = true; js.src = "https://view.genially.com/static/embed/embed.js"; ref.parentNode.insertBefore(js, ref); }(document));</script></div> <BR /><BR />„<h3> Setzt sich besonders für Frieden und Solidarität ein“</h3><div class="img-embed"><embed id="1309569_image" /></div> „Papst Leo XIV. macht auf mich bisher einen guten Eindruck. Ich finde es wertvoll, dass er sich besonders für Frieden und Solidarität einsetzt. Es freut mich, dass unsere Sternsinger und Sternsingerinnen aus Sarnthein Papst Leo zu Neujahr in Rom begegnen konnten. Auch heuer darf wieder eine Gruppe diese besondere Erfahrung machen.“<h3> „Die Fußstapfen, in die er trat, waren riesig“</h3><div class="img-embed"><embed id="1309572_image" /></div> <BR />„In den ersten Monaten war es um Papst Leo relativ leise; kein Wunder – die Fußstapfen von Papst Franziskus, in die er trat, waren riesig. In letzter Zeit hat sich der Papst jedoch immer wieder mit starken Aussagen zu Wort gemeldet und dabei eine zentrale Botschaft Jesu in den Vordergrund gerückt – den Frieden. Dabei scheut er nicht die Konfrontation mit den scheinbar Großen und Mächtigen. Das gesellschaftspolitische Mitwirken gefällt uns. Doch in anderen Bereichen – sei es Diakonat und Priestertum der Frau oder Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren – ist sein Pontifikat gegenwärtig ein Rückschritt, was wir sehr bedauern.“<BR /><h3> „Ein Papst mit Profil“</h3><div class="img-embed"><embed id="1309575_image" /></div> <BR />„Seit Oktober 2025 lebe ich in Rom. Gleich zu Beginn fiel mir in den Souvenirgeschäften ein Detail auf: In den Auslagen gab es viele Bilder von Papst Franziskus und Papst Johannes Paul II. Darstellungen von Papst Leo hingegen waren seltener zu finden. Ich habe mehrere Gottesdienste mit dem Papst erlebt. In Erinnerung geblieben ist mir die hl. Messe am Welttag des geweihten Lebens. Diese feierte Leo XIV. mit Ordensleuten. Obwohl er auch ein Ordensmann war, folgte die Messe einem formellen Ablauf. Bei Papst Franziskus war das anders gewesen, er war viel spontaner. Wie sagt der österreichische Theologe Paul Zulehner: Franziskus war ein Spontifex, Leo XIV. ist mehr ein Papst mit Profil.“<h3> „Keine Angst vor den Mächtigen der Welt“</h3><div class="img-embed"><embed id="1309578_image" /></div> „Papst Leo XIV. macht auf mich einen sehr besonnenen Eindruck. Er ist sehr überlegt und unaufgeregt in seinen Stellungnahmen. Immer wieder ruft er zu Gewaltfreiheit, Dialog und sozialer Gerechtigkeit auf, ist ein Mahner für den Frieden und hat keine Angst vor den Mächtigen der Welt. Innerkirchlich setzt er eher auf Tradition und Kontinuität. Dennoch scheint es ihm ein Anliegen zu sein, in der Kirche daran zu arbeiten, kulturell bedingte Diskriminierungen zu überwinden, auch was die Frauenfrage betrifft.“<h3> „Er lässt keinen eigenen Reformkurs erkennen“</h3><div class="img-embed"><embed id="1309581_image" /></div> <BR />„An Papst Leo XIV. bewundere ich die unaufgeregte und bedachte Art, wie er sein Amt ausübt. Im Konflikt mit Präsident Trump zum Beispiel hat er sich nicht auf die Ebene einer persönlichen Fehde heruntergelassen, wie es Trump versucht hat. Er hat sachlich seine Position vertreten. In den strittigen Fragen bezüglich Kirchenreformen nehme ich ihn als zurückhaltend wahr. Er hat nichts zurückgenommen von dem, was Papst Franziskus angestoßen hat, lässt aber keinen eigenen Reformkurs erkennen.“<h3> „Leo XIV. hat mich positiv überrascht“</h3><div class="img-embed"><embed id="1309584_image" /></div> <BR />„Ich war von Papst Franziskus sehr begeistert und war gegenüber Papst Leo sehr skeptisch eingestellt – auch aufgrund seiner Herkunft aus den USA. Umso positiver wurde ich überrascht. Ich hatte die Gelegenheit, ihn bei einer Audienz persönlich zu treffen, und habe ihn als sehr klaren, direkten und nahbaren Menschen erlebt. Besonders beeindruckt mich, dass er sich auch gegenüber Donald Trump klar und unmissverständlich positioniert und kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es um soziale Gerechtigkeit, Frieden und Verantwortung geht.“