Zählt man Einsätze, Nachtdienste, Übungen und Lehrgänge zusammen, so haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Meran alles in allem fast 19.000 Stunden geleistet. „Dies bedeutet, dass jeder – in Arbeitstagen gerechnet – im Schnitt fast zweieinhalb Monate für die Allgemeinheit zur Verfügung stand“, sagt Kommandant Karl Gamper.Neben besonderen Ereignissen wie einem Wohnungsbrand im Eurotel-Gebäude im März oder einem großen Felssturz an der Verdistraße Ende Oktober standen zahlreiche kleinere Einsätze an. Beispielsweise wurden die Meraner Wehrleute 280 Mal zu Tür- oder Aufzug-Öffnungen gerufen. In der Einsatzstatistik scheinen 118 Kleinbrände, fünf mittelgroße Brände und ein Großbrand auf.Die Bootsgruppe der Meraner Feuerwehr rückte zu acht Einsätzen aus. Mit einer Ausnahme konnten die Personen in allen Fällen lebend aus den Fließgewässern gerettet werden.Bei den Übungen bildete 2013 die Tunnelsicherheit einen Schwerpunkt. Die Eröffnung des ersten Abschnitts der Nordwestumfahrung stellte nämlich auch die Wehrleute vor neue Herausforderungen. Eine Besonderheit war eine Übung im Umgang mit Schlangen. Die Meraner Wehrleute werden laut Gamper und Braunhofer jedes Jahr auch zu einigen Tierrettungen von exotischen Reptilien gerufen.Kommandant Gamper dankte auch den sechs Mitarbeitern des Bereitschaftsdienstes in der Feuerwehrhalle an der Leopardistraße. Sie versehen unter anderem den Dienst in der Telefonzentrale und warten/reinigen die Ausrüstung sowie Geräte und Fahrzeuge – und zwar auch jene der fünf anderen Feuerwehren im Stadtgebiet.