Mittwoch, 16. März 2016

Ein Leben im Glück: Ab nach Dänemark!

Das Glück sei das einzige, das sich verdopple, wenn man es teile, sagte der Philosoph Albert Schweitzer. Aber so leicht ist die Sache nicht. Denn Glück hängt von vielen Faktoren ab. Laut einer neuen Studie schneiden Dänen in Sachen „Happiness“ besonders gut ab.

Wer richtig glücklich leben will, muss laut Studie nach Dänemark, im Bild die Hauptstadt Kopenhagen.
Wer richtig glücklich leben will, muss laut Studie nach Dänemark, im Bild die Hauptstadt Kopenhagen. - Foto: © shutterstock

Die Dänen sind laut einer weltweiten Studie am glücklichsten. Dänemark eroberte den Spitzenplatz unter rund 160 untersuchten Ländern zurück, den im Vorjahr die Schweiz belegt hatte. Dies geht aus dem Weltglücksbericht des Earth Institute der New Yorker Columbia-Universität hervor, der am Mittwoch in Rom vorgestellt wurde. 2016 steht die Schweiz auf dem zweiten Platz, gefolgt von Island. Die meisten der 30 letztplatzierten Länder liegen in Afrika.

Auch Wut und Trauer spielen eine Rolle

Der für die Vereinten Nationen erstellte Bericht verbindet unter anderem Länderdaten mit Befragungen über die Selbstwahrnehmung ihrer Bewohner. Er berücksichtigt das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, die durchschnittliche Lebenserwartung, die gefühlte Unterstützung aus dem eigenen sozialen Umfeld oder Vertrauen in Regierung und Unternehmen mit Blick auf Korruption.

Es geht auch um die von den Befragten empfundene Freiheit, grundlegende Entscheidungen für das eigene Leben treffen zu können sowie die Großzügigkeit der Befragten mit Blick auf Spenden. Auch negative Faktoren wie Sorgen, Trauer und Wut spielen eine Rolle.

Italien abgeschlagen

Unter den Top Ten finden sich in folgender Reihenfolge auch Norwegen, Finnland, Kanada, die Niederlande, Neuseeland, Australien und Schweden. Sie hatten es auch 2015 unter die ersten zehn Plätze geschafft. Österreich landete auf Platz 12, Deutschland auf Platz 16. Weit abgeschlagen: Italien. Für den Stiefelstaat war nur der 50. Rang drin.

Auf fünf der letzten Plätze landeten das zerrüttete Bürgerkriegsland Syrien, das gegen radikal-islamische Taliban kämpfende Afghanistan, das ostafrikanische Burundi sowie die westafrikanischen Länder Togo und Benin. Nur fünf der Länder auf den letzten 30 Plätzen liegen nicht in Afrika.

Der diesjährige Bericht stützt sich auf Daten aus den Jahren 2013 bis 2015.

dpa

stol