Der Tod der Kessler-Zwillinge – Alice und Ellen (89) – bewegt nach wie vor Fans und Wegbegleiter. Seit ihrem internationalen Durchbruch galten sie als Duo, das buchstäblich kein Leben ohne die andere kannte.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/trauer-um-kessler-zwillinge-sie-starben-gemeinsam-im-alter-von-89-jahren" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet, </a>hatten sich die beiden Entertainerinnen offenbar für eine Form der begleiteten Sterbehilfe entschieden und ihr Leben am 17. November in ihrer Villa im bayerischen Grünwald beendeten.<BR /><BR />Nun kommen neue Details ans Licht. Wie die „Bild“-Zeitung meldet, hatten die Schwestern wenige Tage vor ihrem Tod ein Päckchen an ihre langjährige Freundin und Nachbarin Carolin Reiber abgeschickt. Darauf ein handschriftlicher Hinweis: „Nicht vor dem 18. November öffnen.“ Der Tag nach ihrem geplanten Tod.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1240116_image" /></div> <BR /><BR />Reiber (85) soll laut „Bild“ erst beim Öffnen des Pakets begriffen haben, dass es sich dabei wohl um ein Abschiedsgeschenk ihrer Freundinnen gehandelt hatte. Darin befanden sich mehrere hochwertige Schmuckstücke, teils mit Jadesteinen – Stücke, die sie oft an den Schwestern bewundert hatte. „Die haben sie mir wohl vererbt“, sagte Reiber der „AZ“, wie von „Bild“ zitiert wird.<h3>Ein Abschied, den niemand kommen sah</h3>Der Versand des Pakets zwei Tage vor der begleiteten Sterbehilfe verstärkt den Eindruck, dass die Kesslers ihren Tod präzise vorbereitet hatten. Auch andere enge Freundinnen – darunter Gundel Fuchsberger, die Witwe von Joachim „Blacky“ Fuchsberger – sollen nichts davon gewusst haben. Gegenüber „Bild“ sagte sie: „Ich stehe unter Schock, es ist so tief traurig.“<BR /><BR />Noch am 13. November hätten Alice und Ellen eine geplante gemeinsame Musical-Premiere mit Reiber kurzfristig abgesagt. Hinweise auf ihren konkreten Plan gab es offenbar keine.<h3> Unzertrennlich bis zum Schluss</h3>Dass die Kessler-Zwillinge gemeinsam gehen wollten, überrascht diejenigen, die ihr Leben verfolgten, kaum. Schon in Interviews hatten sie immer wieder betont, dass sie ein Dasein ohne die jeweils andere nicht für möglich hielten. Sie lebten zuletzt in einem Doppelhaus in Grünwald. „Ellen ist der Motor, ich bin die Bremse“, sagte Alice einmal zum 85. Geburtstag.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/trauer-um-kessler-zwillinge-sie-starben-gemeinsam-im-alter-von-89-jahren" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mehr zur Lebensgeschichte der Zwillinge lesen Sie hier. </a><h3> Die wenig bekannte Südtirol-Connection</h3>Weniger bekannt ist, dass die Kessler-Zwillinge auch in Meran Spuren hinterließen. 1958 drehten sie dort Szenen für den Heimatfilm „Mein Schatz ist aus Tirol“ – und tanzten sogar auf dem Dach des einst ultramodernen Hotels Bristol, dem ersten Haus mit Pool am Dach in der Kurstadt. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/als-die-kessler-zwillinge-ueber-meran-tanzten" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Den ganzen Artikel lesen Sie hier.</a><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1240119_image" /></div>