Donnerstag, 18. November 2021

Ein Monat auf der Intensivstation: „Ich dachte, jetzt sterbe ich“

Angst vor Corona? Norbert Gamper (72) aus Meran hat das nicht. Im Scherz läuft er mit einem Kaffeefilter im Gesicht herum. Bis es ihn selbst schwer erwischt: 4 Wochen Intensivstation, danach 3 Wochen Klinik. Jetzt erzählt er über diese Leidenszeit, „um den Leuten bewusst zu machen, wie gefährlich das Virus ist“. + Von Luise Malfertheiner

215 Seiten umfasst die Patientenakte, die Norbert Gamper in den Händen hält. Die 4 Wochen auf der Intensivstation haben ihm – trotz bester Behandlung, wie er sagt –  schwer zugesetzt.
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215 Seiten umfasst die Patientenakte, die Norbert Gamper in den Händen hält. Die 4 Wochen auf der Intensivstation haben ihm – trotz bester Behandlung, wie er sagt – schwer zugesetzt. - Foto: © lu

„Wegen des Luftröhrenschnitts konnte ich nicht reden und mich nicht bewegen: die Muskeln waren total weg, ein Gefühl, als wären die Beine einbetoniert“, erzählt der Pensionist.

lu