Seit Jahren müssen sich die Jugendlichen im Bozner Stadtviertel Gries mit einem viel zu kleinen Raum für den Jugendtreff begnügen. Aus einer Übergangslösung schien eine Dauerlösung geworden zu sein. Doch mittlerweile laufen die Arbeiten am neuen Jugendzentrum auf Hochtouren. Bis zum Umzug dauert es nicht mehr lange.<BR /><BR /><BR />Ab Oktober zieht er in das nahe gelegene Kulturheim, die Eröffnungsfeier ist für November geplant. „Die ehemalige Hausmeisterwohnung, die uns vom Kulturheim zur Verfügung gestellt wird und die wir künftig für die Jugendarbeit nutzen können, wird derzeit noch umgebaut“, erklärt Martina Zampedri, Geschäftsführerin des Jugenddienstes Bozen, gegenüber Südtirol Online.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1349163_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><b>Längere Öffnungszeiten und neue Jugendarbeiterin</b><BR /><BR /><BR />„Der neue, rund 70 Quadratmeter große Jugendtreff schafft einen offenen und niederschwelligen Raum für Begegnung, Beziehung und Beteiligung. Die verschiedenen Räume und der Außenbereich bieten Jugendlichen viele Möglichkeiten, ihre Freizeit selbstbestimmt zu gestalten und eigene Interessen einzubringen. Es gibt auch eine Küche, die gemeinsames Kochen und aktive Mitgestaltung ermöglicht“, betont Zampedri. Der neue Standort biete ein Umfeld, in dem sich Kinder und Jugendliche wohlfühlen könnten. „Offene Jugendarbeit bedeutet für uns, Jugendlichen einen verlässlichen Freiraum zu bieten, in dem sie sich einbringen, ausprobieren und eigene Ideen verwirklichen können“, so Zampedri. <BR /><BR />Zudem seien künftig zahlreiche Angebote möglich, die es derzeit aus Platzgründen nicht geben könne. Dafür werden die Öffnungszeiten erweitert und das Team um eine Jugendarbeiterin ergänzt. Der bisherige Jugendarbeiter Michael Torggler wird künftig von Julia Gögele unterstützt. <BR /><BR />„Wir sind sehr zufrieden mit den neuen Räumlichkeiten. Für die Jugend in Gries wird der künftige Jugendtreff eine große Bereicherung sein“, unterstreicht die Geschäftsführerin des Jugenddienstes Bozen. <BR /><BR />„Rund 50 Jugendliche besuchen den Jugendtreff derzeit regelmäßig, pro Öffnungszeit sind durchschnittlich etwa 20 vor Ort. Für mehr ist im Saal A kein Platz. Am neuen Standort können wir mehr Jugendlichen Raum geben“, betont Zampedri, die auf den Jugendrat des Jugendtreffs verweist, der „maßgeblich an der Suche nach neuen Räumlichkeiten beteiligt war. Dabei konnten die Jugendlichen ihre Wünsche und Bedürfnisse einbringen.“ <BR /><BR />Bei der Suche nach einem neuen Quartier habe der Jugenddienst aber auch viel Unterstützung von verschiedenen Seiten erhalten. „Neben der Ehrenamtsgruppe KiB waren das Jugendstadtrat Claudio Della Ratta, Stadträtin Johanna Ramoser, Katharina Longariva, der Stadtviertelrat Gries-Quirein, Stefano Santoro vom Amt für Jugend der Gemeinde Bozen, der Direktor des Landesamtes für Jugendarbeit, Konrad Pamer, und das Kulturheim, das uns die Wohnung zur Verfügung stellt.“