Vorgefallen ist das Ganze an einer Mittelschule in Meran, als die beiden während des Unterrichts von der Lehrperson zu Besorgungen im Schulgebäude verschickt wurden. Als die Eltern des Jungen, der das Bein gestellt hatte, aufgefordert wurden Schadenersatz zu leisten, hätten sich diese mit der Begründung geweigert: die Schule habe für Ordnung zu sorgen. Der Fall kam nun vor Gericht und dieses gab den Eltern recht. Gegen das Gerichtsurteil, das das Land Südtirol zur Rechenschaft zieht, will nun die Landesregierung vorgehen. Das Land Südtirol war nämlich für den Lehrer vor Gericht eingetreten. Eingeleitet wurde ein Rückgriffsverfahren.„Es kann nicht sein, dass hier der Lehrer haften muss. Dieser kann ja nicht erahnen, wann ein Schüler seinem Mitschüler ein Bein stellen will“, zeigte sich Landeshauptmann Luis Durnwalder heute nach der Sitzung der Landesregierung über den Vorfall aufgebracht. stol/lpa