Freitag, 09. Januar 2015

Ein Skiunfall kann Millionen kosten

Wer nach einem Skiunfall flüchtet und erwischt wird, riskiert nicht nur einen Strafprozess wegen fahrlässiger Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung. Je nach Schwere der Verletzungen muss der Täter tief in die Tasche greifen, wenn er nicht versichert ist.

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Wegen unterlassener Hilfeleistung kann einem Skifahrer bis zu einem Jahr Haft aufgebrummt werden.

Was hingegen die fahrlässige Körperverletzung betrifft, so hängt das Strafmaß von der Schwere der Verletzungen ab und davon, ob das Opfer bleibende Schäden davongetragen hat.

Das Strafmaß liegt bei einem Monat bis zu fünf Jahren. Da beide Straftaten zusammenhängen, wird das gesamte Strafmaß am Ende verringert.

Der Bozner Rechtsanwalt Markus Wenter rät Skifahrern zu einer Haftpflichtversicherung – mit einer Deckungssumme von mindestens zwei Millionen Euro.

hof

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Mehr dazu und warum zwei Millionen nicht in jedem Fall ausreichend sind, lesen Sie in der Freitags-Ausgabe der "Dolomiten".

stol