Einen bewussten Umgang mit dem Handy pflegt die Grödnerin <Fett>Nadine Thomaseth</Fett> (18).<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1271229_image" /></div> <BR />„Ich höre gerne Musik und benutze vorwiegend WhatsApp, die Kalenderfunktion sowie Snapchat zum Verschicken von Fotos“, gibt sie Einblick. Hin und wieder schlägt sie auch bei Amazon zu oder sieht sich auf Netflix einen Film an. Die meisten ihrer Apps hat sie mit Zeitlimits versehen, das helfe, die Bildschirmzeit einzuschränken. „Klar, einerseits kann man die Zeit, in der man die Reels durchscrollt, sicherlich sinnvoller nutzen, allerdings gibt es auch viele nützliche Infos – etwa Nachrichten oder Fitnesstipps“, ist die Schülerin des Brixner Sprachengymnasiums überzeugt. Wichtig sei, sich selbst den zeitlichen Rahmen vorzugeben und die Inhalte bewusst auszuwählen.<BR /><BR />Dass die Zeit am Smartphone rasch ausufern kann, darüber ist sich <Fett>Greta Fischnaller</Fett> (19) aus Reischach durchaus bewusst. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1271232_image" /></div> <BR /><BR />„Viel zu oft nimmt man das Handy ohne Grund in die Hand, checkt im Minutentakt, was es Neues gibt“, sagt die Studentin. Mit ihren Kolleginnen und Kollegen hat sie daher einen interessanten Pakt geschlossen. Ob in der Uni oder beim Kaffee: Klebt jemand zu sehr am Smartphone, wird er oder sie sofort und ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht. „So wollen wir uns gemeinsam einen bewussteren Umgang mit dem Handy angewöhnen“, erklärt Fischnaller. Ganz auf den digitalen Begleiter verzichten will die 19-Jährige zwar nicht, einen Tag ohne könnte sie sich aber vorstellen – vielleicht sogar schon heute, am Welttag ohne Mobiltelefon.<BR /><BR />Nach ihrer Wahl zur Miss Südtirol hat sich im Leben von <Fett>Sophia Heiss</Fett> (19) aus Sarntal einiges verändert – nicht zuletzt ihre Bildschirmzeit. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1271235_image" /></div> <BR /><BR />Mit der größeren Reichweite in den Sozialen Medien kommt die Pflicht, regelmäßig Bilder oder Videos zu posten. „Vorher war ich da nicht so fleißig“, blickt Heiss zurück. In wichtigen Momenten ist für den digitalen Begleiter jedoch kein Platz. Etwa, wenn die 19-Jährige Zeit mit ihrer Familie verbringt: „Da lege ich das Handy beiseite oder nehme es gar nicht erst mit.“ Auch einen ganzen Tag ohne das Smartphone würde sie aushalten, zeigt sich Heiss überzeugt, doch einfach fällt das auch ihr nicht. „Das Handy ist aus vielen Lebensbereichen gar nicht mehr wegzudenken“, sagt die Miss.<BR /><BR />Besonders am Abend, kurz vor dem Einschlafen, ist das Smartphone für <Fett>Claudia Nischler</Fett> (16) aus Meran kaum wegzudenken.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1271238_image" /></div> <BR /> Eine App hat es ihr dabei besonders angetan: Instagram. Für Handyspiele kann sie sich dagegen kaum begeistern – dann schon lieber in den sozialen Medien. Was die Schülerin des Realgymnasiums Meran an ihrer Handynutzung stört, ist das Gefühl, ihr Smartphone allzu oft zu brauchen. „Für mich gehört es schon fest zu meiner Routine, das würde ich gern ändern“, erklärt die 16-Jährige. Vor allem nach der Schule hilft ihr das Scrollen jedoch beim Abschalten. Ein kompletter Tag ohne Handy ist für sie vorstellbar, allerdings nicht ohne konkreten Anlass. „Wenn ich mir das als Ziel setze, bin ich sicher, dass ich es durchhalten würde“, erklärt sie.<BR /><BR />Einen Tag ohne ihren digitalen Begleiter könnte sich <Fett>Lena Maria Gostner</Fett> (18) aus Nals zwar vorstellen, aber es wäre schwierig. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1271241_image" /></div> <BR />„Ich bin es gewohnt, das Handy andauernd bei mir zu haben und brauche es auch in der Schule. Nicht zuletzt würde ich mich ohne Handy unwohl fühlen, wenn ich abends alleine unterwegs bin“, sagt die Schülerin des humanistischen Gymnasiums in Bozen. Am häufigsten nutzt die 18-Jährige ihr Handy zum Musikhören, aber auch, um auf Instagram oder Snapchat auf dem Laufenden zu bleiben. WhatsApp ist nicht nur morgendlicher Begleiter auf dem Schulweg, sondern wird auch bis spät abends verwendet. „Oft greife ich aus Langeweile zum Handy, obwohl ich mir einen bewussten Umgang immer wieder vornehme“, gesteht sie. <BR /><BR />Einen durchaus sinnvollen Nutzen sieht der 18-jährige <Fett>Giacomo De Mattia</Fett> aus Kaltern in seinem Smartphone. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1271244_image" /></div> <BR /><BR />„Zum Beispiel für Anrufe oder Nachrichten auf WhatsApp“, erklärt der Schüler, der das humanistische Gymnasium „Walther von der Vogelweide“ in Bozen besucht. Die Challenge, 24 Stunden ohne sein Handy auszukommen, wäre für ihn aber dennoch problemlos machbar, betont er. Seit Giacomo zwölf Jahre alt ist, hat er stets das Smartphone in der Tasche, und mittlerweile greift er etwa vier bis fünf Stunden täglich darauf zurück. Weniger problematisch findet er die Bildschirmzeit an sich, dafür aber die vielen kurzen Zugriffe zwischendurch. Am meisten Zeit verbringt Giacomo auf Instagram, dicht gefolgt von TikTok.<BR /><BR />Gezielt benutzt <Fett>Julia Moosburger </Fett>(19) aus Aicha ihr Smartphone – gezielt wenig, wie sie beteuert.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1271247_image" /></div> <BR /><BR /> In erster Linie braucht sie es zum Telefonieren und für WhatsApps, zudem füttert sie die Vereinsaccounts des örtlichen Krampusvereins und ihren Kanal als Apfelkönigin. „Tiktok habe ich nicht, Instagram nutze ich kaum, am ehesten noch Snapchat“, zeigt sie auf. Obschon sie relativ früh selbst ein Handy bekam, arteten die Bildschirmzeiten nie aus. Wichtig sei, sich auf die nützlichen bzw. notwendigen Funktionen zu beschränken. <BR /><BR />„Problematisch finde ich hingegen, dass mit dem Handy neue Phänomene wie Cybermobbing, Cyber-stalking oder Cybergrooming Verbreitung finden; hierbei bräuchte es noch mehr Beratung für Betroffene“, gibt sie zu bedenken.