„Hier entstehen pro Jahr längs eines Betonsims neun neue Taubennistplätze und die Küken fallen auf den Asphalt herunter“, sagt Umweltstadträtin Antonella Costanzo. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1259025_image" /></div> <BR /><BR />Der neue und erste Taubenschlag Merans soll im Bereich der 4.-November-Straße entstehen. „Um eben diese Tauben, die an der Decke des unterirdischen Rondells nisten, dorthin umzusiedeln. Wo genau, kann ich noch nicht sagen“, so die zuständige Stadträtin Costanzo. <BR /><BR />Zunächst sei das Parkplatzareal längs der 4.-November-Straße als Platz für das Taubenschlag-Holzhäuschen angedacht gewesen, aber da dort künftig die Baustelle für das Mobilitätszentrum entstehen soll, habe man diesen Plan wieder verworfen. „Möglicherweise bringen wir den Taubenschlag unter dem Vordach eines bestehenden Gebäudes an. Das ist aber alles noch offen. Dann braucht es auch kein Holzhaus wie in Lana“, sagt Costanzo. Und je nach Projekt fallen die Kosten höher oder niedriger aus. Im Haushalt sind 50.000 Euro bereitgestellt.<BR /><BR />Wie die Wahl auch ausfällt, innerhalb 2026 soll der Taubenschlag realisiert sein. „Dort sollen wie in Lana die Tauben artgerecht gefüttert und die Taubenpopulation unter Kontrolle gehalten werden“, so Costanzo. Wie in Lana sollen befruchtete Taubeneier aus den Nestern entfernt und mit Ei-Attrappen ersetzt werden. Detail am Rande: Eine Taube kann bis zu 9 Mal pro Jahr jeweils 2 Eier legen und diese mit ihrem Männchen ausbrüten. Nach etwa 3 Wochen schlüpfen die Küken.