Eine Lawine hat am Montagfrüh 3 Menschen im Trentiner Val di Sole verschüttet. 2 der 3 Skitourengeher konnten sich vom Schnee befreien und alarmierten die Alpinrettung. Der Bergrettungshubschrauber erreichte die Unfallstelle und machte sich auf die Suche nach dem Vermissten. Er konnte wenige Zeit später aber nur mehr tot geborgen werden.<h3> Bereits am Sonntag mehrere Lawinen</h3>Bereits am Sonntag gab es im Trentino 2 Lawinenabgänge. Die erste ereignete sich auf dem Monte Oscivart in der Lagorai-Gruppe, wo 2 Skitourengeher von Schneemassen erfasst wurden, die sie etwa 200 Meter mitriss. Glücklicherweise konnten sich beide aus dem Neuschnee befreien, erlitten aber mehrere Verletzungen. <h3> Lawine auf der Tresca-Piste in Pampeago</h3>Die beiden Verletzten wurden von Rettungskräften, die kurz darauf vor Ort eintrafen, ins Krankenhaus gebracht. Der zweite Lawinenabgang ereignete sich gestern auf der Tresca-Piste in Pampeago. In diesem Fall wurden keine Verletzten gemeldet. Die Lawine wurde offenkundig von Skifahrern ausgelöst, die trotz Verbots abseits der Pisten abfuhren. Der Alarm wurde von den Skiliftbetreibern ausgelöst.<BR /><BR />Dramatisch war dagegen der Ausgang des Lawinenabgangs unterhalb der Forcella Giau auf 2300 Metern Höhe in der Nähe von Cortina d'Ampezzo (Belluno). Elisa De Nardi (40), aus Conegliano (Treviso) und Abel Ayala Anchundia (38), starben unter den Schneemassen. Sie gehörten zu einer Gruppe von vier Skibergsteigern. Elisas 51-jähriger Bruder konnte sich retten <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/belluno-2-tourengeher-sterben-nach-lawinenunglueck-an-verletzungen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(Hier lesen Sie mehr dazu).</a><h3> Erhebliche Lawinengefahr in Südtirol</h3>Mit den großen Neuschneemengen auf den Bergen der vergangenen Tage ist auch in Südtirol die Lawinengefahr deutlich angestiegen. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/achtung-erhebliche-lawinengefahr-in-suedtirol" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr dazu.</a>