Montag, 9. Mai 2022

Ein Toter und 12 Verletzte nach Zugunfall südlich von Wien

Im Bezirk Mödling südlich der österreichischen Hauptstadt Wien ist am frühen Montagabend ein Zug der Raaberbahn entgleist und ein Waggon umgestürzt. Der Unfall hat laut Andreas Zenker vom Roten Kreuz Niederösterreich ein Todesopfer gefordert. 3 Menschen wurden schwer, 9 weitere leicht verletzt, teilte der Sprecher auf APA-Anfrage weiters mit.

Rettungskräfte sind im Großeinsatz. - Video: stol

Das Unglück kurz nach 18 Uhr hatte sich ÖBB-Angaben zufolge auf der Pottendorfer Linie ereignet.

Je ein Verletzter wurde ins UKH Wien-Meidling und ins Universitätsklinikum St. Pölten geflogen, teilte Philipp Gutlederer von „Notruf NÖ“ mit. Weitere Opfer wurden in die Landeskliniken Baden und Wiener Neustadt transportiert.


Der verunglückte Zug der Raaberbahn setzte sich aus 2 Doppelgarnituren mit je 3 Waggons zusammen. - Foto: © APA / ÖAMTC




Etwa 100 unverletzte Passagiere wurden Kellner zufolge ins Katastrophenhilfezentrum Münchendorf des Roten Kreuzes Niederösterreich gebracht und versorgt. Die Einrichtung befindet sich laut der Sprecherin nahe am Unfallort.


Foto: © APA








Ein Großaufgebot an Rettungskräften stand im Einsatz. Neben Helfern des Roten Kreuzes und des Samariterbundes waren nach Angaben von Gutlederer auch 4 Notarzthubschrauber des ÖAMTC ausgerückt. Kellner verwies zudem auf Kriseninterventionsteams. Für die Versorgung der unverletzten Fahrgäste wurde der Sprecherin zufolge auch die Feldküche in Betrieb genommen. Die Feuerwehr bot etwa 100 Einsatzkräfte auf, teilte das Bezirkskommando Mödling mit.


Ein Großaufgebot an Rettungskräften stand im Einsatz. - Foto: © APA / THOMAS LENGER



Der verunglückte Zug der Raaberbahn setzte sich aus 2 Doppelgarnituren mit je 3 Waggons zusammen. Einer der Wagen stürzte in ein Feld. Ein zweiter blieb ebenfalls seitlich auf der Böschung neben den Gleisen liegen.

apa/stol

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