Schmerzen in verschiedenen Körperregionen, ständige Müdigkeit: „Es hat Jahre gedauert, bis die Ärzte herausgefunden haben, welche Erkrankung ich habe“, erzählt <b>Jenny Aroujo aus Bozen</b>. „Es war ein Trauma, weil die Befunde stets positiv waren. Es wurde nichts Auffälliges gefunden“, beschreibt Aroujo ihre Odyssee. Alle Krankenhäuser in Südtirol habe sie so kennengelernt. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1134987_image" /></div> <BR />Eine Rheumatologin stellte schließlich die Diagnose Fibromyalgie. „Ich hatte noch nie davon gehört“, erinnert sich Aroujo. Sie ist Präsidentin der neuen Organisation „Fibro-Friends“ und möchte „Menschen, die auch diese Erkrankung haben, zusammenbringen, ihnen eine Stimme und Unterstützung geben.“ <BR /><BR />Die Erkrankung, so Aroujo, sei unsichtbar, viele Betroffene leiden im Stillen. Jenny Aroujo selbst hat einen sonnigen Charakter, „das hilft mir, nicht aufzugeben“, sagt sie. Immer wieder rafft sie sich dazu auf, sich zu bewegen und körperlichen Aktivitäten nachzugehen. „Das lindert die Schmerzen und die Müdigkeit.“<BR /><h3> Seltene Krankheiten in Zahlen:</h3><b>11 Menschen pro 1000 Einwohner</b> in Südtirol haben eine seltene Erkrankung. Etwa 15 Prozent davon sind Kinder und Jugendliche. <BR /><BR /><b>836 seltene Krankheiten</b> wurden bislang in Südtirol diagnostiziert. Bei 70 Prozent der Krankheiten sind weniger als 4 Menschen daran erkrankt.