<BR />Der Film von Regisseur und Autor Jonathan de Jong zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass Demenz weit mehr ist als eine medizinische Diagnose. Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen Bedürfnissen, seinen Gefühlen und seiner Würde. <BR /><BR />Ein wichtiger Impuls des Films war auch das sogenannte „5-Finger-System“ zur Demenzprävention, das von Neurologe Klaus Seppi in der anschließenden Diskussion nochmals besonders hervorgehoben wurde. Es fasst fünf zentrale Bereiche zusammen, die für die Vorbeugung eine wichtige Rolle spielen: gesunde Ernährung, regelmäßige körperliche Bewegung, geistige Aktivität, soziale Kontakte und die Kontrolle von Herz-Kreislauf-Risikofaktoren wie Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker.<BR /><BR />Damit wird deutlich: Demenzprävention beginnt nicht erst im hohen Alter. Bewegung, geistige Herausforderungen, soziale Beziehungen, eine ausgewogene Ernährung und die Aufmerksamkeit für die eigene Gesundheit können bereits früh einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Gehirngesundheit leisten. Prävention kann Demenzerkrankungen zwar nicht ausschließen, aber sie bietet Möglichkeiten, beeinflussbare Risikofaktoren zu reduzieren.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1359174_image" /></div> <BR /><BR />Die anschließende Diskussion machte deutlich, dass die Zahl der Menschen mit Demenz weiter zunehmen wird und damit auch die Anforderungen an Familien, Pflegeeinrichtungen und die öffentliche Hand. Es braucht deshalb langfristige Planung, ausreichend Fachpersonal und neue, innovative Formen der Betreuung, die den Menschen und nicht ausschließlich die Pflegebedürftigkeit in den Mittelpunkt stellen.<BR /><BR />Ein besonderer Dank gilt Klaus Metz von der Sozialen Mitte der SVP und Ernst Winkler, Vorsitzender des Seniorenbeirates der Gemeinde Lana, für die Organisation des Abends. Gedankt wurde auch Bürgermeister Helmut Taber sowie Christoph Gufler, Präsident des Seniorenheimes Lorenzerhof, für ihre Unterstützung.<BR /><BR />„Demenz ist keine Frage, die wir auf später verschieben können. Sie betrifft immer mehr Familien und damit unsere gesamte Gesellschaft. Wir müssen heute darüber sprechen, wie wir morgen leben und betreut werden wollen“, so Klaus Metz von der Sozialen Mitte der SVP abschließend.