Samstag, 01. Mai 2021

Ein zweites Todesopfer beim Bozner Blutsonntag?

Beim Bozner Blutsonntag vor 100 Jahren – am 24. April 1921 – wurde der Marlinger Lehrer Franz Innerhofer von faschistischen Schlägertrupps getötet. Das ist bekannt. Was viele nicht wissen: Dieser dunkle Tag forderte ein zweites Todesopfer, aber das Schicksal dieses Mannes wurde jahrelang vertuscht und verschwiegen. Jetzt ist das Stillschweigen gebrochen.

In Erinnerung an das zweite Opfer des Faschistensturms auf Bozen übergab der Fleimstaler Schützenhauptmann Rodolfo Weber dem Enkel von Franz Innerhofer, Reinhard Wenzel, und den Marlinger Schützen, symbolisch zwei Schlagstöcke auf denen die Namen der beiden Todesopfer verewigt sind.
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In Erinnerung an das zweite Opfer des Faschistensturms auf Bozen übergab der Fleimstaler Schützenhauptmann Rodolfo Weber dem Enkel von Franz Innerhofer, Reinhard Wenzel, und den Marlinger Schützen, symbolisch zwei Schlagstöcke auf denen die Namen der beiden Todesopfer verewigt sind. - Foto: © ehr

Ein unschuldiges Todesopfer des faschistischen Terrors im Jahr 1921 kommt erst jetzt zum verdienten Gedenken.

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