Verscheucht wurden die Einbrecher vom aufmerksamen Nachbarn Hansjörg, der von einem der Einbrecher mit Steinen attackiert wurde. <BR /><BR />Bauer Hansjörg war am Mittwochabend in seinem Keller. „Gegen 18 Uhr bin ich aus dem Keller hinaus und bemerkte, dass am Haus ein Fenster sperrangelweit geöffnet war. Ich hab mich zwar darüber gewundert, weil es kalt und finster war, dachte mir aber zunächst, dass meine Nachbarin wohl das Zimmer lüftet“, erzählt der Nachbar.<BR /><BR />Als er die Kellereinfahrt weiter hinaufging und nur mehr wenige Meter vom Widum entfernt war, „bemerkte ich, wie sich jemand hinter dem gemauerten Stiegenaufgang wegduckte“, erzählt der Nachbar. Und weil er dachte, dass es die Buben der Nachbarsfamilie sein könnten, rief er laut: „Hoi Buam, wos isch los?“. Als er aber keine Antwort bekam, ging er zum Haus und schaute den Stiegenaufgang hinauf. <BR /><BR />„Da war ein junger, schlaksiger Mann, der eine Kapuze über den Kopf gezogen hatte. Er schrie etwas, das ich nicht verstehen konnte und dann flogen mir schon Steine entgegen. Daraufhin bin ich um mein Leben gerannt. Ein Stein traf mich am Fuß“, erzählt der Bauer. Hätte er geahnt, dass da Einbrecher am Werk waren, „wäre ich gefasst gewesen und hätte sie beobachtet“, sagt er.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="984850_image" /></div> <BR /><BR />In Sicherheit alarmierte er sofort die Notrufnummer 112. Die Einbrecher seien zu Fuß abgehauen. „Auto habe ich keines gesehen“, sagt Hansjörg. Nur kurze Zeit später war auch die Mesner-Familie wieder daheim. Weil die Kriminellen die Haustür aber so demoliert hatten, war trotz Hausschlüssel kein Hineinkommen. Wie die Hausherrin erzählt, sei es dann gelungen mit der Feuerwehrleiter in die Wohnung zu gelangen und nur dank der Kraft zweier Männer – einer der von außen drückte, und der andere, der von innen zog – konnte die Haustür geöffnet werden. <BR /><BR />Detail am Rande: Weil es den Einbrechern nicht gelungen war, die Haustür aufzubrechen, drückten sie das Fenster daneben ein und kletterten hinein. Schuhabdrücke an der Hauswand zeugen davon.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="984853_image" /></div> <BR /><BR />„2 Zimmer – das Wohnzimmer und unser Schlafzimmer – haben sie komplett verwüstet. Ich musste für unsere Buben stark sein, die weinten. Aber der Schock sitzt auch heute noch tief“, erzählte sie gestern.<BR /><BR />Erbeutet haben die Kriminellen die Taufkettchen der Buben, eine handgeschmiedete Halskette ihres Mannes samt Kreuz sowie dessen Armbanduhr. „Sie hatten es nur auf Wertgegenstände und Geld abgesehen. Laptop usw. war alles noch da“, sagt sie. Die Familie wird Anzeige erstatten. Für den Sachschaden an der Wohnung muss die Gemeinde Algund, Besitzerin des alten Widums, aufkommen.<BR />